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Die Stromversorgung der Stadt Zürich. Sicher, umwelt- und klimafreundlich.

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Die Bevölkerung der Stadt Zürich hat sich anlässlich der Abstimmung vom 30. November 2008 für den Schutz der Umwelt und den Erhalt natürlicher Ressourcen ausgesprochen. Die Nachhaltigkeit und die 2000-Watt-Gesellschaft sind neu in der Gemeindeordnung verankert.

Damit ist Zürich die erste Gemeinde der Schweiz, die die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft (Reduktion der CO2- Emissionen und den effizienten Primärenergieeinsatz) und den langfristigen Verzicht auf Kernenergie in ihre Verfassung aufnimmt. ewz unterstützt diese ehrgeizige Zielsetzung mit Massnahmen zur Vermeidung des unnötigen Energie- und Stromverbrauchs, zur Steigerung der Energieeffizienz im Alltag sowie mit dem massiven Ausbau und der Förderung von erneuerbaren Energien.

Wie deckt die Stadt Zürich ihren Strombedarf heute?
Die Stromversorgung ist dank Wasser- und Kernkraftwerken für die nächsten 20 Jahre gedeckt. ewz produziert seit über 100 Jahren in eigenen und Partnerkraftwerken Strom. Je knapp die Hälfte der Produktion liefern Wasserkraft und Kernkraft. Diese beiden seit Jahrzehnten bewährten Standbeine gewährleisten eine solide und zuverlässige Deckung des Strombedarfs zu günstigen Preisen. Die Kernkraftwerke, an denen ewz beteiligt ist, werden zwischen 2025 und 2035 nach und nach ihr technisches Lebensalter erreichen. Ab 2035 werden die auf die Dauer von 80 Jahren erteilten Konzessionen für die Nutzung der Wasserkraft ebenfalls auslaufen.

Wasser.
Um die Stromversorgung auch für die Zukunft umweltgerecht zu sichern, wird ewz alles unternehmen, um die Wasserkonzessionen rechtzeitig zu erneuern. Die günstigen Produktions- und Unterhaltskosten der heute bestehenden, mehrheitlich eigenen Anlagen und die solide finanzielle Situation von ewz bieten aber auch eine ideale Ausgangslage, um in neue umweltfreundliche Produktionsanlagen zu investieren.

Das neue Standbein: Stromproduktion aus Wind, Sonne, Biomasse und Geothermie.
Neben der Wasserkraft sollen die erneuerbaren Energien künftig einen stark wachsenden Beitrag an der Stromversorgung von ewz leisten. Aktuell stellt sich die Frage, ob und ab welchem Zeitpunkt ausgereifte Technologien und Anlagen für die wirtschaftliche Stromproduktion aus Wind, Sonne, Biomasse und Geothermie zur Verfügung stehen werden.

Wind und Sonne.
Es gilt, geeignete Standorte für Produktionsanlagen frühzeitig zu sichern. Weil das Potenzial in der Schweiz limitiert ist, will ewz auch im Ausland in Wind- und Solarstromanlagen investieren.
Biomasse.
ewz will vornehmlich in der Schweiz in Biomassekraftwerke investieren, die höchste ökologische Anforderungen erfüllen.

Geothermie.
Dabei handelt es sich um eine noch junge, erst teilweise ausgereifte Technologie, die auf der Nutzung von CO2-freier Energie aus dem Erdinnern basiert. ewz sammelt mit konkreten Projekten Erfahrungen und setzt das erarbeitete Know-how dafür ein, dieser Technologie zum Durchbruch zu verhelfen.

Fachleute erwarten, dass die Kosten für die nachhaltige Stromproduktion in den nächsten Jahrzehnten deutlich sinken werden.


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