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Rechenzentren

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Auch Bank Julius Bär wird Rechenzentrumskunde der OIZ

Die Organisation und Informatik der Stadt Zürich (OIZ) konnte mit der Bank Julius Bär eine zweite Schweizer Privatbank als Drittmieterin im städtischen Rechenzentrum Albis  gewinnen. Während die IT-Infrastruktur per März 2012 in den vollständig separaten und  nach dem Standard der Bank gesicherten Bereich der neuen Lokalität verschoben wird, bleibt der eigentliche Betrieb wie bisher vollumfänglich Aufgabe der IT der Bank Julius Bär.

Die OIZ ist zuversichtlich, bis 2012 auch die restlichen RZ-Reserveflächen vermieten zu können. Die Vermietung von Reservefläche an Drittmieter als "Managed Service" gehörte zur ursprünglichen Projektierung der beiden Rechenzentren Albis und Hagenholz und wurde vom Stadtzürcher Stimmvolk gutgeheissen. Die Reserveflächen sollen zukünftigem Raumbedarf auf die nächsten 30 Jahre hinaus sicherstellen.

An den Standorten Albisrieden und Hagenholz baut die Stadt Zürich bis 2012 zwei der modernsten Tier-drei-Level-Rechenzentren, welche höchsten Ansprüchen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Ökologie Rechnung tragen. Zudem werden sie als zwei der ersten Rechenzentren in der Schweiz TÜVIT-Level 3 zertifiziert.


Organisation und Informatik der Stadt Zürich gewinnt die Vontobel-Gruppe als Rechenzentrumskunde

Die Organisation und Informatik der Stadt Zürich (OIZ) wird ab 2012 auch Teile der IT-Infrastruktur der Vontobel-Gruppe beheimaten. Ein entsprechender Vertrag wurde unterzeichnet.

Die Vermietung von Reservefläche an Drittmieter als «Managed Service» gehörte zur ur-sprünglichen Projektierung der beiden Rechenzentren Albis und Hagenholz und wurde vom Stadtzürcher Stimmvolk gutgeheissen. Beide Rechenzentren beinhalten Reserveflächen, um zukünftigem Raumbedarf auch in den nächsten 30 Jahren entsprechen zu können. Ein Teil dieser langfristigen Reserveflächen konnte jetzt vermietet werden.

Die OIZ ist im Gespräch mit weiteren Partnern im Rechenzentrum-Umfeld (sogenannte Housing- und IMAC-Services) und ist zuversichtlich, bis 2012 auch die restlichen Flächen vermieten zu können.

An den Standorten Albisrieden und Hagenholz werden bis 2012 zwei der modernsten Re-chenzentren erstellt, welche höchsten Ansprüchen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Ökologie Rechnung tragen werden. Als Tier-drei-Level-Datacenter erfüllen sie höchste Anforderungen im Schweizer Rechenzentrumsmarkt. Zudem werden sie als zwei der ersten Rechenzentren in der Schweiz TÜVIT-Level 3 zertifiziert sein.

Statements
«Auf der Suche nach einem neuen Standort für unser zweites Rechenzentrum haben wir einen absolut verlässlichen Housing-Partner gesucht, der unseren hohen Sicherheitsanforde-rungen in jeder Hinsicht gerecht zu werden vermag. Wir sind überzeugt, mit der OIZ diesen Partner gefunden zu haben, hat die Informatikabteilung der Stadt Zürich doch selber langjährige Erfahrung im Housing und Hosting von sensiblen Daten, beispielsweise im Polizei- und Gesundheitswesen. Die RZ-Bauten scheinen uns bestens geeignet, setzen sie doch schweizweit neue Massstäbe in Punkto Sicherheit und Ökologie», begründet Felix Lenhard, Leiter Operations der Vontobel-Gruppe, die Partnerschaft mit der Stadt Zürich.

Daniel Heinzmann, Direktor der OIZ: «Mit dem Vertragsabschluss gelang es der OIZ, eine langfristige strategische Partnerschaft zu sichern. Wir sind der Überzeugung, dass wir auf Grund unserer Rechenzentren und unserer langjährigen Erfahrung der optimale Partner für Banken sind. Die Stadt Zürich steht zudem für Beständigkeit und Stabilität im IT-Umfeld, das wird sich auch in 20 Jahren nicht ändern. Wir sind ein echter ‹Triple-A›-Anbieter in punkto Stabilität und Verlässlichkeit.»


Abstimmung: JA zum zweiten OIZ-Rechenzentrum

26. September 2010

Zweites Rechenzentrum für die Ausfallsicherheit der städtischen Informatik

An der Volksabstimmung vom 26. September 2010 haben 83,4% des  Zürcher Stimmvolkes dem Bau des Logistikzentrums Hagenholz und des zweiten OIZ-Rechenzentrums zugestimmt. Mit dieser Zwei-Center-Strategie sind Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit des „Informatik-Nervenzentrums“ der Stadtverwaltung gewährleistet. Bei einem Ausfall des einen Rechenzentrums kann das andere die Weiterführung des Betriebs vorübergehend sicherstellen und Datenverlust verhindern. Das Rechenzentrum Albis mit neuem Hauptstandort der OIZ hatten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger bereits im September vergangenen Jahres befürwortet.

Umnutzung des Rechenzentrums Pfingstweidstrasse

Das zweite Rechenzentrum hätte am bestehenden Standort der OIZ an der Pfingstweidstrasse eingerichtet werden sollen. Das Gebäude, in dem sich dieses befindet, wird von der Besitzerin aber voraussichtlich 2013/2014 umgenutzt. Darum ist die OIZ darauf angewiesen, innert der nächsten drei Jahre einen zweiten, neuen Standort zu beziehen.

Hagenholz als idealer Standort

Abklärungen haben ergeben, dass sich das Hagenholz als Standort für das zweite Rechenzentrum der Stadt Zürich ideal eignet. Es befindet sich durch den Milchbuck abgetrennt in einer anderen Geländekammer als das Rechenzentrum Albis. Das Werk Hagenholz ist bereits gut mit Energieträgern und Netzwerkanbindungen erschlossen und erfüllt die Voraussetzungen für den Bau eines ökologisch zu betreibenden «Green Data Center», das bedeutet höchste Energieeffizienz für Bau und Betrieb eines Rechenzentrums.

Hintergrundinformationen zum Bauprojekt RZ Hagenholz finden Sie in der Abstimmungszeitung vom 26. September 2010.


Server-Virtualisierung bei der OIZ

14. April 2010

Die OIZ setzt beim Bau des neuen Rechenzentrums auf Virtualisierung, Standardisierung und Serverkonsolidierung und strebt ein Virtualisierungsgrad zwischen 60 und 90 Prozent an.

Lesen Sie dazu den Artikel in der Computerworld.


Quelle: Computerworld 06/2010, www.computerworld.ch


Die Stadt Zürich braucht eine Zwei-Center-Strategie

Die Stadt Zürich baut ein neues Rechenzentrum

An der Volksabstimmung vom 27. September 2009 haben 75% der StimmbürgerInnen dem Bau des neuen Rechenzentrum Albis zugestimmt. Damit wurden die Weichen gestellt für eine sichere, kostengünstige und umweltfreundliche IT-Versorgung für die kommenden Jahrzehnte. Auch den zweiten notwendigen RZ-Standort hat das Stimmvolk mit 83,4% befürwortet.

Das Rechenzentrum als Nervenzentrum der Stadtverwaltung

Die OIZ ist das "Informatik-Nervenzentrum“ der Stadtverwaltung. Dass die teils hoch vertraulichen Daten der Stadt Zürich sicher verwaltet werden und reibungslos damit gearbeitet werden kann, ist heute unverzichtbares Element des Service Public. Mit der rasanten Entwicklung im IT-Bereich hat die bestehende Informatik-Infrastruktur der Stadt aber nicht Schritt gehalten. Die Server- und Systemräume des Rechenzentrums (RZ) an der Pfingstweidstrasse haben ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Ein aus Sicherheitsgründen notwendiges zweites RZ existiert nicht. Dadurch besteht heute ein erhebliches Sicherheitsrisiko: Bei einem Ausfall des heutigen RZs Pfingstweidstrasse könnten zahlreiche Dienstleistungen der Stadtverwaltung nicht mehr wahrgenommen werden.

Neue IT-Strategie: Professionalisierung der bestehenden Infrastruktur

Über die Stadt verteilt existieren heute über 100 kleine und grössere Serverräume und Systemraumflächen der Stadtverwaltung. Im Rahmen der neuen städtischen IT-Strategie sollen diese aus Kosten- und Sicherheitsgründen in zwei grossen RZs der OIZ zusammengeführt werden. Bei einem Ausfall des einen RZs kann der andere Standort die Weiterführung des Betriebs vorübergehend sicherstellen und Datenverlust verhindern. Nur eine solche Zwei-Center-Strategie entspricht zeitgemässen Anforderungen.

Albis: Neues städtisches RZ und OIZ-Hauptstandort

Die Stadt Zürich wird nun auf dem Siemens-Gelände in Albisrieden ein modernes RZ erstellen. Dieses wird höchste Standards an Datensicherheit und Energieeffizienz erfüllen und genügend Raumreserven für den wachsenden Bedarf an RZ-Fläche sicherstellen. Aus den zwei bestehenden Gebäuden und einem neuen Zwischenbau im Minergie-Standard entsteht ein ökologisch hochstehendes „Green-Datacenter“ mit Büros, Schulungsräumen und IT-Lehrwerkstatt.

Umnutzung RZ Pfingstweidstrasse und neuer Zweit-Standort im Hagenholz

Die Liegenschaft, in der sich das heutige RZ der OIZ befindet, soll in absehbarer Zeit umgenutzt werden. Darum ist die OIZ darauf angewiesen, innert der nächsten vier Jahre einen weiteren neuen Standort zu finden. Vorgesehen ist, dass sich die OIZ in einem geplanten Umbau von ERZ (Entsorgung + Recycling Zürich) auf dem Werkareal Hagenholz einmietet.


Stadtpläne Rechenzentrum

Bild 1: Zustand heute (schematische Darstellung): Neben dem bestehenden RZ der OIZ an der Pfingstweidstrasse sind über 100 kleinere und grössere Serverräume und Systemraumflächen über das gesamte Stadtgebiet verteilt.

Bild 2: Neue IT-Strategie: Aus Sicherheits- und Effizienzgründen werden künftig die Systemraumflächen der städtischen Verwaltung in zwei grossen RZs zusammengeführt. Der bestehende Standort Pfingstweidstrasse wird aufgehoben.


Hintergrundinformationen zum Bauprojekt RZ Albis finden Sie in der Abstimmungszeitung vom 27. September 2009


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