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Stadtärztlicher Dienst

Der Stadtärztliche Dienst sorgt sich im sozialmedizinischen Sinne um die Gesundheit der Bevölkerung der Stadt Zürich. Die Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten und die medizinische Behandlung von Armen und Randständigen sind Kernaufgaben des Stadtärztlichen Dienstes (SAD).  

Im Rahmen dieser Aufgaben ist der SAD mit seinem Bereich Geriatrie für die medizinische Versorgung der alten und chronisch kranken Menschen in den städtischen Pflegezentren zuständig. Dort betreibt er auch die Beratungsstelle für ambulante Abklärungen geriatrischer LangzeitpatientInnen, die Memory Klinik Entlisberg.  

Der Psychiatrisch-Psychologischer Dienst (PPD) des SAD bietet bei seelischen Problemen, psychischen Krisen und Erkrankungen Hilfe an. Im Ambulatorium an der Walchestrasse 31 führt er Abklärungen und Behandlungen durch.   Die Dienstleistungen des PPD Dienstleistungen stehen hauptsächlich den Klientinnen und Klienten sowie den Mitarbeitenden des Sozialdepartements zur Verfügung. Die Leistungen werden den psychisch kranken Menschen vor allem in der Poliklinik an der Walchestrasse 31, den Sprechstunden in den Sozialzentren und den Wohneinrichtungen und in der Arbeitsintegration der Stadt Zürich angeboten.

In den suchtmedizinischen Bereichen erbringt der SAD im Ambulatorium Kanonengasse, im ehemaligen Krankenzimmer für Obdachlose, im Vermittlungs- und Rückführungszentrum, im Akutspital Sune-Egge der Stiftung Sozialwerke Pfarrer Sieber, in der Suchtbehandlung Frankental, in den Polikliniken Lifeline & Crossline sowie in den Kontakt- und Anlaufstellen ärztliche Leistungen. Die Leistungen sind auf die Bedürfnisse der Drogenabhängigen und anderer Randständiger abgestimmt, werden interdisziplinär und professionell betrieben und von den Krankenversicherern vergütet. Durch die langjährige Tätigkeit konnte eine grosse Wissens- und Erfahrungskompetenz angeeignet werden, welche mit einem ausgeklügelten Knowhow-transfer an jüngere Ärztegenerationen weitergegeben werden.  

Für den Bezirk Zürich hat die Gesundheitsdirektion den Chefarzt des SAD und seine Stellvertreter als BezirksärztInnen gewählt. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SAD haben laut Gesundheitsgesetz die Aufgabe, die Ausbreitung von übertragbaren Krankheiten zu verhindern und dazu geeignete Massnahmen zu ergreifen. Der gerichtsmedizinische Bezirksarzt ist Prof. Dr. med. W. Bär, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich, der für die Untersuchung der aussergewöhnlichen Todesfälle in der Stadt verantwortlich ist. Mit seinem amtsärztlichen Dienst berät der SAD die Stadtverwaltung einschliesslich des Stadtrates in Gesundheitsfragen.


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