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Mobilität
Heute verbrauchen wir in der Schweiz rund drei Mal soviel Energie wie es ökologisch verträglich wäre und stossen fast neun Mal soviel CO2 aus. Rund 1/3 der gesamthaft konsumierten Energie geht auf das Konto der Mobilität.
Eine Hauptquelle für Treibhausgas-Emissionen
Fast 70 Prozent aller Inlandstrecken werden in der Schweiz mit dem Auto zurückgelegt. Pro Person entspricht dies täglich 26 Kilometern. Auf der Rangliste der CO2-Verursacher liegen Auto, Mofa und Co. deshalb ganz weit vorne: Der motorisierte Individualverkehr gehört zu den Hauptquellen der in der Schweiz verursachten Treibhausgas-Emissionen.
Beeinträchtigung der Lebensqualität
Die Abgase beeinträchtigen die Lebensqualität ganz besonders in den Städten. In Zürich können die Immissionsgrenzwerte bei den Schadstoffen Stickoxid, Ozon und Feinstaub zum Beispiel noch nicht überall eingehalten werden, und dies, obwohl die eidgenössische Luftreinhalte-Verordnung bereits seit über 20 Jahren in Kraft ist.
Umsteigen ist möglich
Eine Alternative zu den Privatfahrzeugen ist der Öffentliche Verkehr. Ist man in der Stadt Zürich zum Beispiel im Tram statt im Auto unterwegs, verbraucht man pro Kilometer sechs Mal weniger Energie und verursacht für dieselbe Strecke 80 Mal weniger Treibhausgas-Emissionen.

