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Fachgerechte Schabenbekämpfung

Deutsche Schabe, Weibchen mit Eipaket, auf Klebfalle mit frisch geschlüpften Larven. Bild UGZ - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Deutsche Schabe, Weibchen mit Eipaket, auf Klebfalle mit frisch geschlüpften Larven. Bild UGZ

Die bei uns häufigste tropische Schabenart, die sich in Gebäuden vermehren kann, ist die Deutsche Schabe (Blattella germanica). Sie braucht Wärme und Feuchtigkeit zum Überleben und ist deshalb vor allem in der Küche oder im Badezimmer zu finden. Sie ist lichtscheu und vor allem in der Nacht unterwegs. Deshalb können Sie einen Schabenbefall nicht mit einem Insektenspray tilgen. Auf eine Schabe, die Sie sehen und mit Spray umbringen, kommen mehrere, die sich in Ritzen und Spalten verstecken und die Sie mit einem Spray gar nicht erreichen.
Fast immer ist die ganze Liegenschaft von einem Schabenbefall betroffen und nicht nur eine Wohnung. Dies erfordert eine koordinierte Aktion und deshalb eine professionelle Bekämpfung.
Moderne und nach neuestem Stand der Technik arbeitende Schädlingsbekämpfungsfirmen bekämpfen Schaben schon mit der Gel-Methode. Dabei werden dreidimensional im Raum kleine Punkte eines Ködergels ausgebracht. Dieses ist für die Schaben sehr attraktiv, sie fressen davon und sterben am beigemischten Gift.


Die Gel-Methode hat viele Vorteile

  • Es wird viel weniger Insektizid freigesetzt
  • Es treten keine giftigen und explosiven Gase auf und es entsteht keine Geruchsbelästigung
  • Die BewohnerInnen müssen die Wohnung während der Behandlung nicht verlassen
  • Schränke müssen nicht ausgeräumt werden
  • Ein Schabenbefall wird bei korrekter Anwendung zuverlässig getilgt


Achtung hochentzündlich

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Das Treibgas in jeder Spraydose – ob Insekten- oder Haarspray – ist hochentzündlich. Achten Sie bei jeder Spray-Anwendung darauf, dass keine Zündquelle wie z.B. elektrische oder mechanische Funken, heisse Oberflächen, Zigaretten, Feuer oder elektrostatische Entladungen in der Nähe sind.


Pestizide schaden der Lunge

Wer chemische Pflanzenschutzmittel verwendet, leidet häufiger an Asthma. Das zeigt eine Studie im "American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine" mit über 25'000 US-Bäuerinnen. Je häufiger diese mit Pflanzenschutzmitteln Kontakt hatten, desto grösser war ihr Risiko für allergisches Asthma.
Insektensprays zur Anwendung gegen kriechende und fliegende Insekten enthalten oft dieselben oder ähnliche Wirkstoffe wie ein Teil dieser Pflanzenschutzmittel. Ausserdem ist bei der Anwendung in geschlossenen Räumen die Gefahr des Einatmens dieser Wirkstoffe und der Treibgase viel höher als im Freien.


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Weitere Informationen

Mehr zum Thema

American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine: Studie über chemische Pflanzenschutzmittel und Asthma.