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Krankheitsprophylaxe

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Eine Seuche ist eine ansteckende Krankheit mit grosser Tendenz zur Ausbreitung. Ansteckende Krankheiten können von Tier zu Tier aber auch von Tier zu Mensch und umgekehrt (Zoonosen) sowie indirekt über Gerätschaften übertragen werden.


Staatliche Seuchenbekämpfung

Seuchen können von einzelnen Tierhaltern alleine nicht erfolgreich bekämpft werden. Bund und Kantone übernehmen die Leitung der Bekämpfung, wenn erhebliche gesundheitliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen oder nachteilige Auswirkungen auf den innerstaatlichen und internationalen Handel auftreten oder zu erwarten sind. Die Eidgenössiche Tierseuchenverordnung unterscheidet zwischen hochansteckenden, auszurottenden, zu überwachenden und zu bekämpfenden Seuchen.


Welche Seuchen könnten für den Menschen gefährlich sein?

Klassische Seuchen wie Brucellose, Milzbrand oder Tuberkulose gibt es nur noch selten. Im Vordergrund stehen heute Seuchen, die beim Tier keine Symptome hervorrufen. Sie gelangen über Lebensmittel tierischer Herkunft in den Menschen und lösen dort Krankheiten aus. Besondere Bedeutung haben zurzeit Salmonellose, Campylobacteriose und EHEC (Durchfallerkrankung). Tierhalter, Fleischkontrolleure und Tierärzte sind verpflichtet, jeglichen Verdacht auf eine Tierseuche zu melden. Die notwendigen Schritte zur weiteren Abklärung werden unverzüglich eingeleitet.


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Umwelt- und Gesundheitsschutz
Veterinärdienste

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8004 Zürich
Telefon 044 406 10 80
Fax 044 406 10 85

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Mehr zum Thema

Die der staatlichen Kontrolle unterstellten Seuchen sind in der eidgenössischen Tierseuchenverordnung aufgeführt. Besondere Bedeutung haben zurzeit Maul- und Klauenseuche, Schweinepest,  BSE und Tollwut.

Eidgenössische Tierseuchenverordnung