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Tauchequipe

Die Tauchequipe der Stadt Zürich entstand durch die Zusammenarbeit von Sporttauchern und der Stadtarchäologie Zürich. Im Jahr 1967 fand die erste grössere Unterwasser-grabung statt, um die Zerstörung einer Pfahlbausiedlung zu verhindern. Heute ist die Tauchequipe institutionalisiert und hat sich zu einem Kompetenzzentrum für Unterwasserarchäologie entwickelt.




Arbeitsweise



Die archäologischen Taucher sind ganzjährig im Einsatz. Wasserdichte Trockentauchanzüge und mehrere Schichten wärmender Unterzieher ermöglichen auch im Winter einigermassen angenehme Arbeitsbedingungen.

Unter Wasser werden beobachtete Strukturen und Funde eingemessen, gezeichnet, beschrieben und fotografiert. Grundsätzlich unterscheidet sich die taucharchäologische Dokumentations- und Ausgrabungsweise nicht von den Methoden, welche an Land angewendet werden. Ein wichtiges Arbeitsinstrument unter Wasser ist ein Gerät, welches eine künstliche Strömung erzeugt, damit die Sicht nicht durch aufgewirbelte Seesedimente getrübt wird.


Eine Person befindet sich jeweils im Boot und ist für die Sicherheit der Taucher unter Wasser verantwortlich - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Eine Person befindet sich jeweils im Boot und ist für die Sicherheit der Taucher unter Wasser verantwortlich

Aus Sicherheitsgründen ist stets ein Mitarbeiter als Aufsichtsperson im Boot über den Tauchern. Dieser hilft den Taucherinnen und Tauchern auch beim Anlegen der Ausrüstung und hält Material bereit, welches während des Arbeitstauchgangs benötigt wird.

Die unter Wasser festgehaltenen Befunde werden im Büro auf Pläne gezeichnet. Im Werkstattcontainer erfolgen die Erfassung und Verpackung des geborgenen Fundmaterials sowie die periodischen Materialrevisionen.


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Archiv

Datenbank, verknüpft mit geographischem Informationssystem - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Datenbank, verknüpft mit geographischem Informationssystem

Die Unterwasserarchäologie der Stadt Zürich betreut ein umfangreiches Archiv zu allen von ihr untersuchten Fundstellen. Heute ist es in einer umfassenden Datenbank erschlossen. Die Details sind im geographischen Informationssystem (GIS) erfasst.


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Auftrag

Keramikscherben: Fundbearbeitung und Auswertung - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Keramikscherben: Fundbearbeitung und Auswertung

Die Fachstelle für Unterwasserarchäologie der Stadt Zürich ist als Kompetenzzentrum verantwortlich für die Betreuung des Kulturgutes unter Wasser. Sie ist mehrheitlich im Auftrag der Kantonsarchäologie Zürich tätig, also an Zürich-, Greifen- und Pfäffikersee. Seit einigen Jahren berät sie ausserdem die benachbarten Kantone Schwyz, St. Gallen, Zug, Aargau, Luzern und Nidwalden.


Aufgabenbereiche

  • Erstellung von Inventaren von Kulturgut in Gewässern
  • Periodische Kontrolltauchgänge
  • Vorabklärungen im Rahmen von Baubewilligungsverfahren
  • Planung und Umsetzung von Schutzmassnahmen
  • Rettungsgrabungen
  • Auswertungen und Publikationen
  • Beratungen
  • Öffentlichkeitsarbeit


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Weitere Informationen

Mehr zum Thema

Dokumentationen zur Urgeschichte (SF DRS)

Filme SF DRS


Die UNESCO hat einen 12 minütigen Dokumentarfilm zum Thema «Underwater Cultural Heritage Preservation» produziert, der unter anderem für die Unterstützung der 2001 ins Leben gerufenen Konvention zum Schutz des archäologischen Erbes unter Wasser wirbt.

Film UNESCO