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Hardaugebiet
www.stadt-zuerich.ch/hardaugebiet
Sie sind so markant wie bekannt: Die vier Hochhäuser der
Hardau-Siedlung. Ja, sie sind ein Wahrzeichen unserer Stadt. Sie
sind Zeichen für eine Entwicklung, die sich in diesen Jahren im
Hardaugebiet vollzieht. Denn für die Hardau heisst es: Hoch
hinaus.
Es ist der Stadt Zürich ein Anliegen, die Störungen durch
Lärm, Staub oder Umleitungen möglichst klein zu halten. Deshalb
stimmen wir die Bauarbeiten aufeinander ab. So werden zum Beispiel
die Strassen und Tramgleise im Gebiet ebenfalls in der Bauperiode
der Hardau-Projekte saniert. Es ist uns wichtig, Sie regelmässig
über die Hardau-Projekte zu informieren.
Stadtpark Hardau (Hardaupark)
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Der Stadtpark Hardau, dessen offizieller Name zukünftig Hardaupark sein wird, ist ein Teil der im Rahmen des Legislaturschwerpunkts «Lebensqualität in allen Quartieren» laufenden Aufwertung des Hardaugebiets. Zwischen der Siedlung Hardau II und der Badenerstrasse entsteht ein Stadtpark. Dazu hat die Stadt Zürich einen Projektwettbewerb durchgeführt. Das Siegerprojekt sieht einen offenen, grünen und vielseitig nutzbaren Park vor. Erstellt wird der Hardaupark in zwei Etappen: Der Pausenplatz des Schulhauses wurde bis August 2009 realisiert, für den die Stimmberechtigten bereits 2005 900 000 Franken mit dem Kredit des Schulhauses bewilligten. Der Rest des Parks wird ab April 2010 bis im Herbst 2011 realisiert. Der Objektkredit dafür kommt im November 2009 zur Abstimmung.
Tiefbauprojekte
Im Rahmen der Bauperiode der Hardau-Projekte werden die Strassen,
Tramgleise und Werkleitungen entlang der Badener-, Hard- und
Bullingerstrasse sowie am Albisriederplatz ebenfalls instand
gesetzt.
Bauzeit: 2004 bis 2009
Neubau Oberstufenschulhaus Albisriederplatz
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Das Oberstufenschulhaus Albisriederplatz wird als teilweise offene
und transparente Schule mitten im neu entstehenden Stadtpark
erbaut. In der Tradition der Freiluftschulen der 30er Jahre bieten
grossflächige Verglasungen und Aussenplattformen optimale
Belichtung und Unterrichtsmöglichkeiten im Freien. Die
Obergeschosse unterteilen sich in drei eigenständig erschlossene
Türme, die über die Aussenplattformen verbunden sind. Das
Erdgeschoss wird durch die grosszügige Mensa und Foyerzone sowie
eine öffentliche Bibliothek zum Begegnungsort.
- Architekten: bbesw Architekten, Zürich; Bauleitung: BGS Architekten, Rapperswil
- Volksabstimmung: Februar 2005,
- Baubeginn: Februar 2007, Bauende: Sommer 2009
- Anlagekosten: 33.6 Mio. Fr.
Renovation der Wohnsiedlung Hardau II
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Die markante, über 30 Jahre alte Wohnsiedlung Hardau II wurde
umfassend überholt. Alle 573 Wohnungen erhielten neue Küchen und
Bäder, das anfällig gewordene Leitungsnetz wurde erneuert. Auch die
Erdbeben- und Brandsicherheit der Hochhäuser wurde verbessert. Mit
der Instandsetzung entstand atttraktiver Wohnraum für Familien: In
den Hochhäusern Norastr. 34 und Bullingerstr. 63 wurden die
Wohnungen der 1. bis 6. und der obersten beiden Etagen zu grösseren
Familienwohnungen zusammen gelegt.
- Architekten: Batimo AG, Olten; Generalunternehmung: Implenia Generalunternehmung AG, Dietlikon
- Baubeginn: Februar 2006, Bauende: Dezember 2007
- Erstellungskosten: 51,6 Mio. Fr.
Neubau Sporthalle Hardau
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Foto: Beat Bühler, Zürich
Die Sporthalle Hardau fügt sich als weiterer Stein in die Abfolge
öffentlicher Bauten zwischen der Bullingerstrasse und der Siedlung
der à Porta-Stiftung ein. Sie steht als eigenständiger Solitär
zwischen den Wohntürmen Hardau II mit ihrem Sockelbau und der
grossflächigen Anlage der Familiengärten entlang der
Bullingerstrasse. Um die Grundfläche der Sporthalle zu
minimieren, ist das Raumprogramm übereinander organisiert.
Kleinzellige Nebenräume mit dazwischen liegenden Eingangsfoyers
bilden das Erdgeschoss, darüber liegt die Sporthalle. Der Hallenbau
erschliesst 2 Eingangsfoyers und ermöglicht getrennte Nutzungen für
Sportler und Zuschauer.
- Architektur und Bauleitung: weberbrunner Architekten, Zürich
-
Volksabstimmung: Februar 2005
- Baubeginn: November 2005, Bauende: August 2007
- Anlagekosten: 16 Mio. Fr.
Erweiterung Primarschule Hardau
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Foto: Hannes Henz, Zürich
Der Neubau komplettiert den Altbau zu einer abge- schlossenen
Figur, um der Schule gegenüber dem Wohngebäude der à
Porta-Stiftung und dem Hochhaus mehr Gewicht zu verleihen. Im
Eingangsgeschoss, dem 1.Obergeschoss befinden sich drei
Klassenzimmer und drei Gruppenräume, sowie drei separat
erschlossene Kindergärten. Im Erdgeschoss liegen drei Werk- und
Musikräume. Der Hort für 50 Kinder im 2. Obergeschoss ist
individuell erschliessbar. Durch die Abtreppung des Neubaus
erhalten die separat erschlossenen Einheiten eigene, geschützte
Aussenbereiche. Das Gebäude ist ein Massivbau mit einer farbigen
Aussenwärmedämmung.
- Architekten: EM2N Architekten ETH/SIA Mathias Müller Daniel Niggli, Zürich
- Landschaftsarchitekten: Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten BSLA/SIA, Zürich
- Bezug: Herbst 2006
- Anlagekosten: 15 Mio. Fr.
Erweiterung Berufswahlschule Bullingerstrasse
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Foto: Hannes Henz
Die Erweiterung baut die Figur des denkmalgeschützten Bestandes
weiter. Im Obergeschoss betritt man eine grosszügige Halle, die als
Pausen- und Arbeitsraum dient. Von hier aus sind die fünf Klassen-
und vier Gruppenzimmer erschlossen. Im Erdgeschoss befindet sich
die Produktionsküche, wo eine Kochklasse für die Schüler kocht. Der
Mehrzweckraum dient gleichzeitig als Mensa. Die einfache und
robuste Materialisierung orientiert sich am Bestand.
- Architekten: ARGE EM2N Architekten, Zürich; Bosshard + Partner Baurealisation AG, Zürich; CT Bauberatung und Bauökonomie AG, Zürich
- Bezug: Herbst 2006
- Anlagekosten: 16 Mio. Fr.
Kunst Öffentlichkeit Zürich
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Foto: Christoph Lang
Das Institut für Gegenwartskünste der Zürcher Hochschule der Künste
führte von 2005 bis 2007 das Forschungsprojekt Kunst Öffentlichkeit
Zürich durch, in dessen Rahmen auch mehrere künstlerische
Pilotprojekte im Hardaugebiet realisiert wurden.
Kunst für Oberstufenschulhaus und Stadtpark
Der Neubau des Oberstufenschulhauses Albisriederplatz
(Eröffnung Sommer 2009) und die Realisierung des Stadtparks Hardau
bilden die abschliessende Etappe einer Reihe grösserer Bauvorhaben
im Hardaugebiet, mit dem Ziel, die Lebensqualität im Hardquartier
zu heben. Für beide Bauvorhaben wird ein künstlerischer
Studienauftrag ausgeschrieben, bei deren Durchführung das Institut
für Gegenwartskünste die Stadt Zürich unterstützt und berät. Die
Kunst soll im Hardquartier dazu beitragen helfen, ein positives
Verhältnis zur gesteigerten Komplexität des Lebens im Quartier zu
finden. Prägend sind dabei Aspekte der Neuorientierung. Aufgrund
globaler, wirtschaftlicher und politischer Umwälzungen hat die
Immigration, vor allem aus Südosteuropa, im Verlauf der letzten
zwanzig Jahren markant zugenommen und den Charakter des
Hardquartiers verändert und geprägt. Dies wird sich auch in den
Leitbildern und Werten der Jugendlichen im künftigen
Oberstufenschulhaus zeigen.
Eingeladene Kunstschaffende
Die zum Studienauftrag eingeladenen Künstlerinnen und
Künstler verfügen teilweise selbst über einen Migrationshintergrund
und/oder behandeln in ihrer Arbeit Themen wie Identität, kulturelle
Vielfalt, Fremdheit, Individuation in ästhetisch hochstehender
Weise und schaffen Werke, mit denen sich die verschiedenen
Nutzerschaften gleichermassen auseinandersetzen können. Zum
Studienauftrag eingeladene Künstlerinnen und Künstler: Maja
Bajevic, Marko Lulic, Adrian Paci, Ayse Erkmen und Sislej Xhafa für
den Stadtpark und Sabina Baumann, Nic Hess, Zilla Leutenegger,
Julika Rudelius und Loredana Sperini für das Oberstufenschulhaus.
Download
Bericht des Beurteilungsgremiums
Infos/Bilder
zum realisierten Projekt im Schulhaus von Zilla Leutenegger
Infos zum geplanten Projekt von
Sislej Xhafa (www.y-hardau.ch)
Weitere Informationen
zum Forschungsprojekt
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des
Instituts für Gegenwartskünste.
Institut für
Gegenwartskünste
Hardau Ausblick
Ansprechpersonen
Auskünfte Hochbauten
Ralph Wyer, Amt für Hochbauten
Kontaktformular
Auskünfte Mieterschaft Hardau II
Oscar Martinez, Liegenschaftenverwaltung
Kontaktformular
Auskünfte Tiefbauten
Hans-Rudolf Christen, Tiefbauamt
Kontaktformular
Auskünfte Kunst
Charlotte Tschumi, Amt für Hochbauten
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