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Neu-Oerlikon
Luftaufnahme Neu-Oerlikon (Bild BAZ DesAir)
Neu-Oerlikon, vormals ZZN (Zentrum Zürich Nord) genannt,
grenzt nördlich an den Bahnhof Oerlikon. Das rund sechzig Hektare
grosse ehemalige Industrieareal zählt zu den grössten
innerstädtischen Entwicklungsgebieten der Schweiz.
Planung
1988 startete der Planungsprozess zum heutigen Neu-Oerlikon. Die
Grundeigentümer ABB, Oerlikon Bührle und die SBB erarbeiteten
während zehn Jahren gemeinsam mit der Stadt Zürich wie das
zukünftige Wohn- und Dienstleistungszentrum aussehen soll.
Aus einem 1992 durchgeführten Wettbewerb ging die
städtebauliche Vision für das Gebiet hervor. Sie ist im
"Entwicklungsleitbild Zentrum Zürich Nord" festgehalten. 1998
wurden die Resultate in den Sonderbauvorschriften und den
dazugehörigen Richtlinien rechtsverbindlich festgehalten. Sie
regeln Nutzungen, Landzuteilung und Erschliessung.
Die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer verpflichteten
sich zur kostenlosen Landabgabe für die Realisierung öffentlicher
Freiräume. Im Rahmen der Sonderbauvorschriften wurden zudem erhöhte
Anforderungen an die städtebauliche Einordnung und die
architektonische Gestaltung gestellt. In Neu-Oerlikon entstehen
rund 12'000 Arbeitsplätze. Rund 5000 Menschen werden im neuen
Stadtteil leben können.
Aktuelle Projekte
Verschiedene öffentliche und private Projekte sind in Vorbereitung
oder wurden bereits realisiert, darunter ausgezeichnete
Wohnsiedlungen, Bürobauten und Parkanlagen. Zuletzt eröffnete die
Stadt das Schulhaus Im Birch - Zürichs grösstes Schulhaus - und den
Wahlenpark. Eine neue Unterführung am Bahnhof Oerlikon soll die
Stadtteile Neu-Oerlikon und Oerlikon künftig besser miteinander
verbinden.
Zentrum
Zürich Nord / Neu-Oerlikon, Grün Stadt Zürich
Führungen
durch Neu-Oerlikon