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Bahnhof Hardbrücke

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Visualisierung Eingangshalle (raumgleiter gmbh)

Visualisierung Eingangshalle (raumgleiter gmbh)


Die Stadt wertet den Bahnhof Hardbrücke längerfristig auf und passt ihn den künftigen Bedürfnissen an. Aus einem Studienauftrag ging das Projekt von Gigon Guyer, dem Architekturteam des benachbarten Prime Tower hervor.


Es entsteht ein zeitgemässer Umsteigebahnhof mit einer grosszügigen Eingangshalle und einem städtischen Boulevard unter der Brücke vom Escher-Wyss-Platz bis zum Bahnhof Hardbrücke.

Auf halber Höhe befindet sich ein galerieartiges Zwischengeschoss. Das Bahnhofsgebäude wächst beidseits zur Brückenebene und schliesst an zwei Verteilebenen zu den Perrons an, auf denen sich auch die Bus- und Tramhaltestellen befinden.


Studienauftrag

Architektur und Image des Bahnhofs Hardbrücke entsprechen nicht mehr der Funktion und Bedeutung von Zürich-West. Die Entwicklung des Quartiers und der Ausbau der Tram-Infrastruktur bringen immer mehr Menschen zum Bahnhof. Trotz der vielen Leute fehlen die entsprechenden kommerziellen Nutzungen.

Ein Studienauftrag sollte aufzeigen, welches kommerzielle Potenzial der Bahnhof Hardbrücke hat. Ziel war es, eine hochwertige Gesamtlösung auszuarbeiten. Diese soll auch eine leistungsfähige und sichere Führung und Verteilung der verschiedenen Fuss- und Veloverkehrsströme sicherstellen. Ein zusätzliches Angebot an kommerziellen Nutzungen soll die Attraktivität des Bahnhofs erhöhen.

Der Studienauftrag wurde im September 2010 öffentlich ausgeschrieben. Bewerben konnten sich Teams aus Architektur, Bauingenieurwesen und Verkehrsplanende. Fünf Teams wurden zur Bearbeitung zugelassen. Das Beurteilungsgremium hat das Projekt «Change» vom Team Gigon Guyer, Walt + Galmarini und Ernst Basler + Partner zur Weiterbearbeitung empfohlen.


Tramverbindung

Am Bahnhof Hardbrücke werden bis 2015 fast doppelt so viele Fahrgäste erwartet wie heute – 79 000 pro Tag. Die neue Tramverbindung Hardbrücke wird helfen, diese Fahrgastströme aufzunehmen.


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