Navigation - Hochbaudepartement




Gleisbogen

Zurück zur Übersicht

Seite vorlesen

Passerelle Gleisbogen

Die Bauarbeiten für den Gleisbogen erstrecken sich auf eine Länge von gut 800 Metern und reichen vom Puls 5 in der Hardturmstrasse über die Förrlibuckstrasse und die Pfingstweidstrasse bis ans Ende des Pfingstweidareals.

Der Fuss- und Veloweg wird als rotes Betonband gestaltet. Das Gesamtprojekt entsteht seit Frühjahr 2009 in fünf Etappen. Im Sommer 2011 entstand der Abschnitt zwischen Bahnhof Hardbrücke und dem Industriegleis an der Zahnradstrasse.

Im Herbst 2010 eröffnete die Stadt die Passerelle über die Pfingstweidstrasse als Meilenstein für den Gleisbogen. Das Bauwerk erhielt eine Anerkennung des Prix Acier 2011.

Entlang des Weges sind 60 Ginkgobäume und beim Leuchtenlager an der Pfingstweidstrasse weitere Bäume und Sträucher gepflanzt.


Teilstück des Gleisbogens - grosse Darstellung in neuem Fenster

Bild vergrössern
Teilstück des Gleisbogens

Bis 2013 werden weitere Wegabschnitte ergänzt: 2012 das Teilstück zwischen Pfingstweidareal und Zahnradstrasse als Verbindung zum Bahnhof Hardbrücke. Zuletzt folgt der Abschnitt entlang der Hardturmstrasse zwischen Puls 5 und Escher-Wyss-Platz.

Private Grundeigentümer haben bereits seit 2003 Freiräume des Gleisbogens realisiert: das «Banklager» beim Puls 5 und das «Baumlager» beim West Park. Bis zur Pfingstweidstrasse wird der Gleisbogen bald von einem baumbestandenen Blumenrasen flankiert.

2008 hatte der Gemeinderat den notwendigen Kredit über 18 Mio. Franken genehmigt. Weitere 800 000 Franken steuern Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer bei.

Ende 2006 startete Grün Stadt Zürich das Projekt gemeinsam mit dem Tiefbauamt und einem externen Planungsteam. Schwerpunkt war die Gestaltung der Passerelle über die Pfingstweidstrasse. 2006 bewilligte der Stadtrat den Projektierungskredit nachdem er den Weg offiziell mit «Gleisbogen» benannt hatte.

Die Stadt Zürich hatte zusammen mit Grundeigentümern in den Jahren 2002/03 einen Studienauftrag über das bogenförmige Industriegleis in Zürich-West durchgeführt. Ziel war es die Freiraumsituation auf der Grundlage des Entwicklungskonzepts zu verbessern.

Das alte Industriegleis und die angrenzenden Flächen bieten Lebensraum für Mauereidechsen und viele Insekten. Es ist als kommunales Naturschutzobjekt inventarisiert. Deshalb beinhaltet das Projekt Gleisbogen verschiedene Naturschutzmassnahmen.


Zurück zur Übersicht

Seite drucken    nach oben


Weitere Informationen