Navigationspfad
Zum Seitenanfang
Schulhaus Blumenfeld
Das Quartier Ruggächer am Nordrand von Affoltern ist in den letzten Jahren neu entstanden. Rund 4000 neue Einwohnerinnen und Einwohner bezogen seit 2007 diesen Stadtteil, darunter viele Familien mit Kindern. Den zahlreichen Kindern steht eine provisorische Schulanlage aus Züri Modular-Containern zur Verfügung, die bereits erweitert werden musste. Parallel wurde der Architekturwettbewerb für das neue Quartierschulhaus «Blumenfeld» ausgeschrieben, den im Januar 2011 das Team um agps architecture mit dem Projekt «Fuchur» gewann.
Das breit gelagerte, nur zweigeschossige Schulhaus bietet Raum für rund 440 Kinder von 4 bis 13 Jahren, dazu kommen Betreuungsplätze sowie ein Mehrzwecksaal und eine Dreifachturnhalle, die auch dem Quartier und seinen Vereinen zur Verfügung stehen.
Mit seiner geringen Höhe sorgt das neue Schulhaus für eine willkommene Verschnaufpause in dem dicht bebauten Quartier Ruggächer mit seinen siebengeschossigen Wohnbauten. Es ist offen und durchlässig angelegt. Die Turnhalle ist in den Boden versenkt, damit umso mehr Freiraum für Schule und Quartier verfügbar bleibt. Das Projekt zeichnet sich durch eine intelligente Raumaufteilung aus: Die Korridore sind für den Unterricht nutzbar. Die Klassenzimmer und Gruppen-Arbeitsbereiche lassen sich einfach verbinden oder trennen. So entstehen überschaubare «Cluster», die an unterschiedlichste Lern- und Unterrichtsformen flexibel anpassen. Lichthöfe gliedern die grossen Geschossflächen. Einen Viertel der Gesamtfläche nehmen die Räume für die Tagesbetreuung ein.
Nach dem Wettbewerb ist das Projekt gründlich überarbeitet und dabei auch ein wenig abgespeckt worden. Die erwarteten Baukosten konnten dabei um rund acht Millionen gesenkt werden. Im November 2011 lag das Vorprojekt vor – die Eröffnung der Anlage kann im Frühjahr 2016 stattfinden.
Bauherrschaft: Stadt Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: agps architecture, Zurich, Los Angeles
Kreditsumme (Kostenschätzung):
76 Millionen Franken (inkl. Ausstattung, Reserven und Altlastensanierung)
Volksabstimmung: 2013
Voraussichtliche Bauzeit: 2013-2015
Voraussichtlicher Bezug: Frühling 2016
Der folgende Link öffnet ein neues Fenster:
Bild vergrössern
(Visualisierung: Maars)
Der folgende Link öffnet ein neues Fenster:
Bild vergrössern
(Modell: agps)

