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Grundsätze
Limmat Kernstadt Rendering
Mit Licht Stadt gestalten
Das Beleuchtungskonzept orientiert sich an den städtebaulichen und stadtgestalterischen Gegebenheiten. Generell strebt der Plan Lumière eine Aufwertung des Ortes an, er kann allerdings nicht städtebauliche Mängel beheben.
Unterschiedliche Stadtgesichter hervorheben
Durch den Plan Lumière werden die vielfältigen Qualitäten Zürichs in den einzelnen Gebieten betont und deren Identitäten und Charaktere hervorgehoben.
Lichtstimmung gesamthaft komponieren
Die gestaltete Beleuchtung, die Verkehrs- und Sicherheitsbeleuchtung, das Reklamelicht und die bestehende Festbeleuchtung bilden zusammen die Lichtatmosphäre des Plan Lumière.
Raum erleuchten statt Leuchten inszenieren
Licht wird erst sichtbar, wenn es auf etwas trifft. Mit dem Einsatz von Licht werden gebaute Ensembles und Stadträume gestalterisch sichtbar gemacht. Die Leuchte als Designobjekt steht im Hintergrund.
Plädoyer für die Dunkelheit
Der Plan Lumière soll die Geheimnisse und die Poesie der Nacht nicht zerstören. Dunkelheit ist wesentlich für die Qualität und die Wahrnehmung des gestalteten Lichtes. Nicht 'mehr' sondern 'anders' beleuchten heisst die Devise.
Energieverbrauch tief halten
Trotz neuer Installationen soll der Energieverbrauch dank ökonomischem Umgang und durch den Einsatz neuester Technologien tief gehalten werden. Bestehende alte Leuchten, welche viel Energie verbrauchen, sollen durch neue energieeffizientere Leuchten ersetzt werden.
Neue Technologien prüfen
Für die Umsetzung des Plan Lumière wird der Einsatz modernster Technologie geprüft und, wo sinnvoll, auch eingesetzt. Beispiele sind der Einsatz von weissen LED beim Hardturmviadukt oder das "Light Projection"-Verfahren von Huber und Steiger welches bei der Beleuchtung des Hotels Schweizerhof zum Einsatz kommt. Bei dieser Technologie wird vor die Lichtquelle ein Dia mit den exakt ausgeschnittenen Konturen des zu beleuchteten Objektes gestellt. Das ermöglicht dunkle Bereiche in einer erleuchteten Umgebung und vermeidet unerwünschte Lichtverschmutzung und Blendungen.
Sicherheit gewährleisten
Die Richtlinien der "Schweizer Licht Gesellschaft" werden eingehalten. Wo notwendig wird die bestehende Beleuchtung ergänzt.
Schweizerische Lichtgesellschaft
Lichtverschmutzung vermeiden
Die neuen Lichtquellen werden sorgfältig und verantwortungsbewusst eingesetzt. Fassaden und Objekte werden so angeleuchtet, dass keine Lichtenergie ungehindert in den Nachthimmel verpufft. Baumbeleuchtungen kommen nur an wenigen öffentlich wichtigen Plätzen und Parkanlagen zum Einsatz. Laubbäume werden im Winter nicht beleuchtet. Es wird unterschieden zwischen Sicherheitsbeleuchtung und Schmuckbeleuchtung. Die Schmuckbeleuchtung wird jeweils um Mitternacht abgeschaltet.
Empfehlungen zur Vermeidung von Lichtemissionen. Ausmass, Ursachen und Auswirkungen auf die Umwelt, 2005 (Bundesamt für Umwelt)
Die Dunkelheit ein schützenwertes Gut. Fokus, 2005 (Bundesamt für Umwelt)
Dark Sky (Organisation, die sich für die Reduktion der Lichtverschmutzung einsetzt)
In empfindlichen Gebieten Umweltverträglichkeit prüfen
In empfindlichen Gebieten wird die Umweltverträglichkeit geprüft, bevor eine neue Beleuchtung projektiert wird.
Anliegen Sehbehinderter beachten
Die Anliegen der Sehbehinderten werden in den Plan Lumière aufgenommen.
Schweizerische Fachstelle für behindertengerechtes Bauen
Schweizerischer Blindenhund
Flexibel handhaben
Die Stadt Zürich sorgt zusammen mit Privaten für eine zielgerichtete Umsetzung. Dafür wurde das Konzept "Public Private Partnership" entwickelt. Die Idee ist, Private in die Projektierung und Realisierung des Plan Lumière einzubeziehen. Es gibt bereits erfolgreich umgesetzte Beispiele die im Rahmen einer "Public Private Partnership" ausgeführt wurden, z.B. die Plan Lumière-Projekte Franklinplatz, Tessinerplatz und Stadelhoferplatz.
Mit Privaten zusammenarbeiten
Die Stadt Zürich sorgt zusammen mit Privaten für eine zielgerichtete Umsetzung. Dafür wurde das Konzept "Public Private Partnership" entwickelt. Die Idee ist, Private in die Projektierung und Realisierung des Plan Lumière einzubeziehen.
Es gibt bereits erfolgreich umgesetzte Beispiele die im Rahmen einer "Public Private Partnership" ausgeführt wurden, z.B. die Plan Lumière-Projekte Franklinplatz und Tessinerplatz.
Merkblatt Public Private Partnership Plan Lumière
Informationen für Private die sich an Lichtprojekten im Rahmen des Plan Lumière beteiligen möchten.
Merkblatt Bewilligungsverfahren Licht
Je nach Art oder Zweck der Beleuchtung von Bauten und Anlagen sind verschiedene Bewilligungsverfahren vorgesehen.

