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Medienmitteilungen
11. Dezember 2009
Drei neue Schulpavillons, eine Turnhalle und mehr Grün im Ruggächer
Das stark gewachsene Quartier Ruggächer soll drei weitere Schulpavillons und eine provisorische Turnhalle erhalten. Eine zwischen den Pavillons liegende Gewerbebrache, die wegen Altlasten zurzeit nicht bebaut werden kann, wird zu einer Grünfläche umge-
staltet. Die Kosten für die geplanten Bauten betragen voraussichtlich 8,26 Millionen Franken. Stadt- und Gemeinderat haben über das Projekt noch nicht entschieden.
Im Gebiet Ruggächer in Unteraffoltern wird zurzeit eine grosse
Zahl neuer Familien-Woh-nungen gebaut. Dies bedeutet, dass der
vorhandene Schulraum immer knapper wird. Das geplante neue
Schulhaus Ruggächer wird zwar so rasch wie möglich gebaut, es ist
aber
frühestens 2015 bezugsbereit.
Die Stadt Zürich plant deshalb, in der Nähe der zwei bereits
bestehenden Schulpavillons drei weitere Pavillons sowie eine
dringend benötigte provisorische Turnhalle aufzustellen. Wie letzte
Woche vermeldet wurde, ist geplant, alle 28 Pavillons in der Stadt
Zürich mit Lüftungs-
anlagen auszurüsten, damit der Formaldehyd-Richtwert des
Bundesamtes für Gesundheit auch bei sommerlichen Temperaturen und
wenn zu wenig gelüftet wird, eingehalten werden kann. Ist der
laufende Pilot beim Pavillon Riedenhalden erfolgreich, ist
vorgesehen, die Pavillons im Ruggächer noch vor dem Sommer mit
Lüftungsanlagen auszustatten.
Bis Ende Jahr wird der Stadtrat über die geplanten Bauten entscheiden, im Frühling wird der Gemeinderat darüber befinden. Geplanter Baubeginn ist im Mai 2010. Kann dieser Zeitplan eingehalten werden, ist der Bezug von Pavillon 3 und 4 auf Beginn Schuljahr 2010/11 mög-lich. Die provisorische Turnhalle im Holzelementbau kann dann spätestens im Oktober 2010 in Betrieb genommen werden. Der 5. Pavillon folgt voraussichtlich auf Beginn Schuljahr 2011/12. Die neuen Kosten für alle geplanten provisorischen Bauten betragen voraussichtlich insgesamt 8,26 Millionen Franken.
Kein Altlasten-Verdacht für die Grundstücke der geplanten
Pavillons 3,4,5
Die geplanten Standorte für die Pavillons 3, 4, und
5 sowie für die provisorische Turnhalle wurden seit jeher
landwirtschaftlich genutzt. Es gibt deshalb keinen
Altlastenverdacht (d.h. keinen Eintrag im kantonalen Kataster der
belasteten Standorte). Der Oberboden («Humus») wird trotzdem noch
vor Baubeginn auf Schadstoffe untersucht. Dies wird von der Behörde
u. a. auf Zürcher Stadtgebiet grundsätzlich verlangt. Sollten dabei
wider Erwarten gefährliche Schadstoffe festgestellt werden, so wird
das betroffene Bodenmaterial fachgerecht entsorgt, sodass auf allen
vorgesehenen Arealen keine bedenklichen Stoffe verbleiben.
Ehemalige Gewerbebrache wird mit Pflanzen aufgewertet
Die Gewerbebrache östlich der Pavillons 1 und 2 in
deren Untergrund lokal stärkere, aber für den Schul- und
Kindergartenbetrieb ungefährliche Belastungen (Altlasten)
vorkommen, bleibt unbebaut, soll aber aufgewertet werden. Das
gesamte Areal wird mit einem Vlies und darüber mit einer rund 20 cm
dicken Erd- und Humusschicht abgedeckt. Anschliessend wird es mit
Pflanzen verschönert.
Thema: Bauen
Organisationseinheit: Hochbaudepartement

