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Medienmitteilungen
7. September 2009
Zweitgrösstes Schulhaus der Stadt in Leutschenbach eröffnet
Stadträtin Kathrin Martelli und Stadtrat Gerold Lauber haben das neue Schulhaus Leut-
schenbach feierlich eröffnet. Das Quartier Leutschenbach ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Jetzt hat der aufstrebende Stadtteil sein eigenes, dringend benötigtes Schulhaus bekommen: Im architektonisch herausragenden Gebäude gibt es 22 Klassen-
zimmer. Der Bau kostete 56,5 Millionen Franken.
«Vor wenigen Tagen haben wir die Schulhäuser Milchbuck und
Oberstufe Hardau eingeweiht, nun ist das Leutschenbach an der
Reihe. Die drei Schulanlagen zeigen, dass in der Stadt Zürich der
Bau von neuen, zeitgemässen Schulhäusern und die Instandhaltung von
wertvollen, bestehenden Schulbauten einen hohen Stellenwert
geniesst», sagte Hochbauvorsteherin Kathrin Martelli an der
Einweihung. Saatlen, Auzelg und Leutschenbach gehören zu den am
stärksten wachsenden Quartieren der Stadt. Langfristig wird eine
Zunahme der SchülerInnen um etwa 15 Prozent erwartet. Die
Schulanlage Leutschenbach deckt in Schwamendingen diesen dringend
notwendigen Infrastrukturbedarf ab.
Eine visionäre Schule – Freiraum und Turnhalle auch fürs
Quartier
Die Schule bietet Raum für rund 500 Kinder. Gerold Lauber,
Vorsteher des Schul- und Sportdepartements sagte: «Das neue
Volksschulgesetz will, dass sich die Schule verändert, zum
Lebensraum Schule wird. Nicht ohne Stolz darf ich festhalten, dass
das Leutschenbach diesem Ziel entspricht und eine äusserst
zeitgemässe, visionäre Schulanlage ist.» Die Stadt setzt mit dem
markanten Bau des Zürcher Architekten Christian Kerez ein Zeichen
im Ent-
wicklungsgebiet Leutschenbach: Die Freiräume ums Schulhaus
können als Naherholungs-
raum genutzt werden, Doppelturnhalle und Mehrzwecksaal stehen
auch dem Quartier zur Verfügung.
Turnhalle im obersten Geschoss
Beim Schulhaus Leutschenbach liegt die
unterteilbare Doppelturnhalle im obersten 5. Ge-
schoss. Eine Etage tiefer, in einer grossen Halle, befinden
sich die Bibliothek/Mediothek sowie der Mehrzwecksaal. Diese Räume
werden von der Primarschule und der Oberstufe gemeinsam genutzt.
Die drei mittleren Geschosse umfassen nebst den 22 Klassenzimmern
weitere Spezialräume. Die Korridorzonen stehen für Gruppenarbeiten
zur Verfügung.
Bau im Minergie-Standard – Auszeichnung «Prix
Acier»
Das Schulhaus Leutschenbach ist umweltfreundlich ans
Fernwärmenetz des Kehrichtheiz-
kraftwerks Hagenholz angeschlossen und erfüllt die Vorgaben
des Minergie-Standards. Das Leutschenbach erhielt im Juni 2009 für
seine hohe architektonische Qualität und den ausgezeichneten
Stahlbau den begehrten «Prix Acier».
Kraftvolle Skulpturen von Olivier Mosset
Die Toblerones des international bekannten Künstlers Olivier
Mosset behaupten sich kraftvoll neben dem architektonischen Solitär
von Christian Kerez. Die sechs Polyeder aus Beton erinnern an die
historischen Panzersperren oder an die berühmte Schweizer
Schokolade. Mosset selber verwahrt sich gegen solche Deutungen, für
ihn zählt die Form und was das Werk bei den Betrachtenden auslöst.
Olivier Mosset ist in Neuchâtel geboren. Der heute 65-jährige lebt
in Tucson, Arizona (USA). Mit den Toblerones konnte im Rahmen von
Kunst und Bau erstmals in Zürich ein Werk von Olivier Mosset
realisiert werden.
In der Reihe Kunst und Bau des Amtes für Hochbauten erscheint
eine Publikation über die «Toblerones» von Olivier Mosset. Mit
Texten von Kristin Bauer, Karin Frei, Karin Gimmi und teilweise
farbigen Abbildungen, 10 Franken, zu beziehen unter
ahb@zuerich.ch.
Thema: Bauen
Organisationseinheit: Hochbaudepartement

