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Medienmitteilungen
Hochbaudepartement
21. August 2010
Erneuerte Sportanlage Heerenschürli feierlich eingeweiht
Schwamendingen hat wieder eine zeitgemässe Sportanlage und einen neuen Quartiertreffpunkt: Mit Ansprachen der beiden Stadträte André Odermatt und Gerold Lauber sowie einem Grusswort von Ernst Tschannen, Direktor von Grün Stadt Zürich, wurde das modernisierte Heerenschürli offiziell seinem Betrieb übergeben. Die Umgestaltung dauerte zwei Jahre und kostete rund 50 Millionen Franken.
Das Heerenschürli gehört zu den drei grössten Rasensportanlagen der Stadt. Mit 13 Plätzen für über 40 Teams ist es ausserdem Zürichs grösste Fussballanlage. Die Nutzungskapazität konnte durch die Erhöhung der Kunstrasenfläche deutlich erhöht werden. Neu stehen sechs Kunstrasenplätze zur Verfügung, die bei jeder Witterung bespielt werden können. Zwei Felder sind für Erstliga-Meisterschaftspiele zugelassen. Das Dach des Garderobengebäudes nimmt eine Zuschauerrampe mit 520 Sitzplätzen auf. Ebenfalls integriert ist ein Restaurant.
Schwamendingen wurde noch grüner
André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartements,
wies auf die Qualität dieses Gebäudes hin. Es sei ein Beispiel
dafür, dass ein Projekt unter Spardruck nicht leiden müsse, sondern
in verschiedener Hinsicht gewinnen könne. «Der Bau setzt mit seinem
markanten, bogenförmigen Dach Akzente.» Und in Anspielung auf die
aussergewöhnliche Farbe meinte Odermatt weiter: «Schwamendingen ist
grün. Jetzt ist es noch grüner.»
Moderne Infrastruktur für Bewegung und Sport
Für die Stadt Zürich sei die Eröffnung des
Heerenschürlis ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung der
Sportstättenstrategie, so Gerold Lauber, Vorsteher des Schul- und
Sportdepartements. «Mit einer modernen Infrastruktur wollen wir der
Bevölkerung und den Vereinen gute Rahmenbedingungen für Bewegung
und Sport bieten.» Dank dem hohen Anteil von Kunstrasenplätzen kann
die Anlage zudem zwölf Monate im Jahr betrieben werden. «Der
Ganzjahresbetrieb im Fussballbereich ist ein Novum und gibt uns
viel zusätzliche Sportzeit», wie Lauber ergänzte.
Die neue Sportanlage Heerenschürli umfasst auch ein Baseballfeld, welches für internationale Wettkämpfe zugelassen ist. Die fünf Zürcher Base- und Softball-Clubs erhalten damit ein optimales Trainingsgelände.
Neue Verbindungswege fürs Quartier
Grosse Sorgfalt wurde auf die Integration ins
Quartier gelegt. Die Fuss- und Velowege, welche die Anlage queren,
wurden grosszügiger gestaltet und ergänzt. Motorisierter Verkehr
bleibt aussen vor. Eine Skateranlage erweitert das Angebot für
Jugendliche aus dem Quartier. 100 neu gepflanzte Alleebäume säumen
die Wege und spenden Schatten. Der zentrale Platz mit Baumgruppe
macht die Anlage schliesslich auch zum Naherholungsraum und schafft
Identität für Schwamendingen. Markenzeichen dieses Teils der
Sportanlage Heerenschürli ist eine 45 Meter lange Holzbank.
Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich hatten das Projekt im November 2007 mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 75 Prozent gutgeheissen: 32,14 Millionen Franken für die Erneuerung der Spielfelder und 17,82 Millionen Franken für den Ersatz der Hochbauten. Dank der Realisierung in Etappen konnte der Fussballbetrieb während der gesamten Bauzeit aufrecht erhalten werden. Einzig die Baseballspieler waren ein halbes Jahr ausquartiert.
Vier Kunstprojekte
Im Heerenschürli hat auch die Kunst ihre Spielzeit.
Insgesamt vier Projekte folgen einem Konzept, das Kunst als
lebendiges Pendant zum Sport versteht. Diese Beiträge sind aus
einem Wettbewerb hervorgegangen, den die Fachstelle Kunst und Bau
des Amtes für Hochbauten in die Wege geleitet und begleitet hat.
Die Siegerinnen und Sieger heissen: Andres Bosshard, Maya Roos,
Vincent Kohler und Martina Vogel.
Thema: Sport und Freizeit, Bauen
Organisationseinheit: Immobilien-Bewirtschaftung

