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Medienmitteilungen
Hochbaudepartement
11. März 2010
Stadion Letzigrund: Richtigstellung der Stadt
Die Implenia glaubt lediglich, dass das Dach des Letzigrunds sicher sei - die Stadt Zürich will es mit Sicherheit wissen. Beim Projekt Stadion Letzigrund gibt es keine Kostenüberschreitung. Allerdings hat die Implenia Nachforderungen gestellt, welche die Stadt aber vollumfänglich ablehnt.
Die Implenia hat sich in den Medien dahingehend geäussert,
sie glaube nicht, dass die provisorischen Stützen notwendig
seien. Diese Ansicht kann die Stadt nicht nachvollziehen. Glaube
allein genügt der Stadt nicht, sie will es sicher wissen. Sie
fühlt sich für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher
verantwortlich. Darum nimmt die Stadt ihre Verantwortung wahr und
lässt den tatsächlichen Sachverhalt klären.
Tatsächlich gibt es Nachforderungen der Implenia, die aber
sachlich völlig unbegründet sind, denn als Totalunternehmer ist
die Implenia für den Bau und die Planung und somit auch für
die Prüfung aller Pläne verantwortlich, der Vertrag ist
diesbezüglich klar. Die Stadt will und kann dem Totalunternehmer
nicht im Nachhinein Geld für Forderungen bezahlen, die nicht
gerechtfertigt sind. Das wäre unredlich und würde die
Steuerzahlerinnen und Steuerzahler der Stadt Zürich mit
ungerechtfertigten Forderungen belasten. Beim Projekt Stadion
Letzigrund gibt es keine Kostenüberschreitung. Die Stadt
hat alle im Werkvertrag vereinbarten Leistungen vollumfänglich
und rechtzeitig bezahlt.
Eine «gütliche Einigung» oder ein Schiedsgerichtsverfahren
kommt darum für die Stadt nicht in Frage. Wenn die Implenia
Nachforderungen stellt, hätte sie diese vor dem Gericht zu
belegen und sie soll sie nicht über die Medien einfordern.
Thema: Bauen
Organisationseinheit: Amt für Hochbauten

