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Standpunkte

Stadträtin Kathrin Martelli

Als Vorsteherin des Hochbaudepartements bin ich Managerin und Politikerin.
Wichtig für die Führung sind klare Standpunkte. Klare Meinungen zu Fragen, die sich uns tagtäglich stellen.


Selbstverständlich habe ich meinen politischen Hintergrund, mein Weltbild, auf dem ich meine Standpunkte erarbeite.

Als Vorsteherin höre ich zu:
Ich habe ein offenes Ohr für die Anfragen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
meiner Kollegen und Kolleginnen im Stadtrat, den Parlamentsmitgliedern und den Menschen, die in Zürich wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.

Standpunkte zu haben und sie zu vertreten ist mir wichtig.

Ich will sie offen legen und zur Diskussion stellen:
 


Kongresshaus
Das bestehende Kongresshaus genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr, Zürich braucht ein neues Kongresszentrum. Bereits im nächsten Jahr werden dem Gemeinderat neue Standorte und ein mögliches Vorgehen präsentiert. (Dezember 2008)


Nachhaltigkeit
Zürich soll eine nachhaltige Stadt werden! Mit den «7-Meilenschritten» hat sich das Hochbaudepartement selber ökologischen Baustandards verpflichtet. Ein gutes Beispiel für nachhaltiges Bauen ist das Stadtspital Triemli, das bis 2018 zum 2000-Watt Spital wird. (Dezember 2008)


Planen und Bauen
In Zürich finden Veränderungen statt. Laufende Planungen werden sorgfältig im Dialog mit der Bevölkerung vorangetrieben. Zürich bleibt aber auch Zürich. In vielen Stadtkreisen geht es nicht um Veränderungen, sondern um die Pflege der Substanz. (Dezember 2008)


Spitzenarchitektur
Mit Spitzenarchitektur sind nicht weltberühmte Gebäude gemeint, sondern solche, die in ihrer Funktionalität wie in ihrem Äusseren überzeugen. Spitzenarchitektur soll ein Begriff werden, unter dem sich die breite Bevölkerung etwas Zweckdienliches und Ästhetisches vorstellen kann. (Dezember 2008)


Wohnpolitik
Der Bedarf an Wohnraum ist im attraktiven Zürich gross. Für Durchschnittsverdienende besteht kein Notstand, sehr günstige Wohnungen für Familien sind jedoch rar. Seit 100 Jahren baut die Stadt eigene Wohnsiedlungen und unterstützt gemeinnützige Genossenschaften. (Dezember 2008)


Gleichstellungspolitik
Nach wie vor gibt es immer noch grosse Unterschiede zwischen Mann und Frau in der Berufswelt. Im Hochbaudepartement wurde der Frauenteil - auch in Kaderpositionen - massiv angehoben. In der Zukunft sollten Mann und Frau nicht mehr zwischen dem «Entweder Kinder oder Beruf» entscheiden müssen. (Dezember 2008)


Kunsthaus-Erweiterung
Damit das Kunsthaus Zürich seine ständig wachsende Sammlung attraktiver präsentieren kann, soll es einen Erweiterungsbau erhalten. Das geplante Projekt fügt sich in die übergeordnete Entwicklungsplanung Hochschulgebiet Zürich Zentrum ein. (Januar 2009)


«Die Verdichtung darf nicht auf Kosten der Wohnqualität gehen»
Erstmals wurden im Raumkonzept Schweiz die Funktionen und Aufgaben der Städte und Metropolitanräume definiert. Kathrin Martelli, Vorsteherin des Hochbaudepartements der Stadt Zürich und Präsidentin der Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU), setzt auf die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Damit die Stimme der Städte vernehmlicher wird, solle man nicht neue Strukturen schaffen, sondern das Lobbying verstärken. (März 2008)


Ein Interview mit Katrin Martelli und Pieter Poldervaart im Forum Raumentwicklung


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