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In unserem Klangraum entführen wir Sie in die Welt der Inuit am Polarkreis, der Kwakwaka'wakw (Kwakiutl) an der pazifischen Nordwestküste Kanadas sowie der Hopi und Navajo im Südwesten der USA. Sehen Sie für einmal nicht mit den Augen, sondern mit den Ohren.
Indianer und Inuit verwendeten ursprünglich keine Schriftsprachen. Die Aufnahme und Weitergabe von Information basierte im Wesentlichen auf akustischer Kommunikation und oraler Überlieferung. Hören war häufig überlebenswichtig, denn das Gehör versagt weder bei Dunkelheit noch im Schlaf.
Heute übermitteln wir unzählige Daten elektronisch und ohne die Notwendigkeit zu Hören. Zugegeben, ipod und Natel (über)fordern unsere Ohren oft sehr. Darüber scheinen wir zu vergessen, wie viele Informationen wir unbewusst über das Gehör aufnehmen und verarbeiten. Schenken Sie Ihren Ohren für einmal Gehör und lassen Sie sich in ferne Welten entführen. Sie werden staunen, was Sie auch ohne das Zutun Ihrer Augen alles entschlüsseln.
Initiator des Klangraumes: «Auditorium Mundi», Wiesbaden | Erstellung der Klangwelten: Harald Brandt, Hein Schoer, Richard Schuckmann | Mitautoren: Christian Calon, Montreal; Phillippe le Goff, Paris | Wissenschaftliche Mitarbeit NONAM: Monika Egli, Karin Isernhagen, Heidrun Löb

