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Mädchen & Jungen

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«Ist es ein Junge oder ein Mädchen?» Wer von uns stellt diese Frage nicht, wenn er oder sie von der Geburt eines Kindes im Bekanntenkreis erfährt? Die Frage des Geschlechts wird früh gestellt, sie spielt schon früh und während der ganzen Sozialisationszeit eine Rolle. Auch wenn sich stereotype Vorstellungen wie ein Mädchen, ein Junge oder eine Frau, ein Mann zu sein hat, heute aufgelockert haben und die Palette an möglichen Vorbildern viel breiter geworden ist, Mädchen werden anders sozialisiert als Jungen, und Mädchen verhalten und entwickeln sich anders als Jungen. In der Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen muss dem Rechnung getragen werden. 


Genderansatz in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Die Fachstelle für Gleichstellung arbeitet nicht direkt mit Kindern und Jugendlichen, aber sie versucht, bei Fachpersonen wie zum Beispiel LehrerInnen oder JugendarbeiterInnen den Genderansatz zu verankern und sie in ihrer Arbeit so zu unterstützen, dass sie Mädchen wie Jungen gleichermassen gerecht werden.


Frauenbilder – Männerbilder: neu, anders, vielfältig

Ich will Baggerfrau werden. - grosse Darstellung in neuem Fenster

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«Ich will Baggerfrau werden.» Nach wie vor kein gängiger Berufswunsch für Mädchen

Heute behauptet wohl niemand mehr ernsthaft, dass Jungen keine Gefühle zeigen dürfen und Mädchen keinen technischen Berufe erlernen können. Trotzdem: Rundum selbstverständlich ist es nicht. Bestimmte Bilder halten sich hartnäckig in den Hinterköpfen. Sie führen zum Beispiel dazu, dass der Frauenanteil bei Lehrabschlüssen in Berufen der Heilbehandlung oder der Körperpflege in der Stadt Zürich über 90 Prozent beträgt, bei der Berufsgruppe Informationstechnik aber unter 10 Prozent liegt; oder sie bewirken, dass Jungen selten auf die Idee kommen, ihr Taschengeld mit Baby-Sitten aufzubessern.

Die Fachstelle für Gleichstellung leistet hierzu Sensibilisierungs- und Informationsarbeit.


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