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Charta zur Gleichstellung

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«Europäische Charta zur Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene» – so lautet der volle Namen dieser Charta. Sie wurde vom Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) erarbeitet. Ihr Ziel ist es, die Umsetzung der Gleichstellung zu beschleunigen. Die Kommunen, die die Charta unterzeichnen, müssen einen Massnahmenplan erarbeiten und regelmässig über dessen Fortschritte berichten.

Der Zürcher Stadtrat hat die Charta im Juni 2007 unterzeichnet.


Charta – Gleichstellungsbericht – Gleichstellungsplan

In einem ersten Schritt beauftragte der Stadtrat die Fachstelle für Gleichstellung, eine Bestandesaufnahme zu erstellen, die einen Überblick gibt, was in den letzten 10 bis 15 Jahren erreicht wurde und wo es weiterhin Handlungsbedarf gibt.

Diesen Überblick liefert der «Gleichstellungsbericht Stadt Zürich», der Anfang 2009 publiziert wurde. Er bildet die Grundlage für den Massnahmenplan, zu dem sich Zürich mit Unterzeichnen der Charta verpflichtet hat. Dieser Massnahmenplan wird von Verwaltungabteilungen aus allen neun Departementen umgesetzt und steht unter dem Namen «Gleichstelllungsplan Stadt Zürich.»


Internationaler Städtekongress «equality in towns»

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey eröffnete den Städtekongress zu Gleichstellung - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Bundesrätin Micheline Calmy-Rey eröffnete den Städtekongress zu Gleichstellung; Foto: Silvia Voser

Als eine der ersten Massnahmen zum Charta-Ziel des internationalen Austausches führte die Fachstelle für Gleichstellung am 4. und 5. April 2008 einen Städtekongress durch, an dem Fachleute aus über 30 schweizerischen und ausländischen Städten teilnahmen. Eröffnet wurde der Kongress von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.
In den zwei Tagen wurden Gleichstellungsprojekte aus 15 europäischen Städten vorgestellt, es gab Referate und Strategiediskussionen und vor allem viele Möglichkeiten, andere Gleichstellungsfachleute kennenzulernen und sich auszutauschen.


Weitere Informationen zum Internationalen Städtekongress

Die am Kongress vorgestellten Projekte sind in einem schön aufgemachten Katalog zusammengestellt und mit den nötigen Kontaktangaben versehen. Der Katalog ist vergriffen, kann aber in der Bibliothek zur Gleichstellung ausgeliehen werden.


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