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Ausstellung im Stadtarchiv Zürich zum Wagner-Jahr 2013

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Cosima Wagner mit ihren Enkel Franz W. Beidler (links) und Guido Graf Gavina (rechts)

Aufrecht und konsequent – Richard Wagners Schweizer Enkel und Bayreuth

Ein Lebensbild von Franz Wilhelm Beidler

Isolde (*1865) war die erste, nicht legitimierte Tochter Richard und Cosima Wagners. 1900 heiratete sie den Schweizer Dirigenten Franz Philipp Beidler, ein Jahr später wurde in Bayreuth Franz Wilhelm geboren, der erste Enkel Wagners. 1914 strengte Isolde einen Vaterschafts-Prozess an, um als rechtmässige Tochter Wagners anerkannt zu werden, verlor diesen aber. Franz Wilhelm Beidler ging 1921 nach Berlin, heiratete die Jüdin Ellen Gottschalk und erlebte als aktiver Sozialist die Weimarer Republik. 1934 musste er emigrieren und fand in Zürich seine zweite Heimat. Als Sekretär des Schweizer Schriftsteller-Vereins in Zürich prägte er dessen Geschichte bis 1970, bis zur Spaltung durch die „Gruppe Olten“. Die Biografie Beidlers ist eng mit der Geschichte Richard Wagners und der Bayreuther Festspiele verbunden.

Im Buch und in der Ausstellung, die in Kooperation mit der Stadt Bayreuth realisiert wird, werden Ursachen, Hintergründe und Hergang der ‚Affäre Beidler‘ gezeigt, die noch unter persönlicher Beteiligung Wagners ihren Lauf nahm. Es sind zahlreiche neue Dokumente zu sehen, die überraschende neue Einsichten zu Richard Wagner, den Bayreuther Festspielen und dem Schweizer Schriftsteller-Verein ergeben.

Vernissage:

Dienstag, 16. April 2013, ab 18 Uhr

Dauer der Ausstellung:

16. April – 7. September 2013

Veranstaltungsort:

Stadtarchiv Zürich, Neumarkt 4

Mo– Fr, 8 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 16 Uhr

Eintritt frei

Kuratorinnen/Autorinnen: Verena Naegele, Sibylle Ehrismann

Zu dieser Ausstellung erscheint ein Buch:

Buchvernissage im Verlag Rüffer & Rub

Konkordiastrasse 20, 8032 Zürich

Dienstag, 11. Juni 2013, 18.30 Uhr

Die Beidlers
Im Schatten des Wagner-Clans


Neue Publikation des Stadtarchivs

Alfred Traber: «Ich war der Trämlergeneral»

Buch Alfred Traber - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Alfred Traber (1884–1970) war in den zwanziger und dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts ein wichtiger Exponent der Stadtzürcher Sozialdemokratie, der Gewerkschaftsbewegung und der Sozialistischen Abstinenten. Den Übernamen «Trämlergeneral» erhielt er als Präsident der Gewerkschaft der Strassenbahner. Als Revolutionär, als den er sich immer verstand, hatte er in der Sozialdemokratie der fünfziger Jahre keinen Platz mehr und ging vergessen. Das Stadtarchiv Zürich gibt nun unter dem Titel «Ich war der Trämlergeneral» einen Auszug aus seinem Lebensrückblick als Buch heraus.

Alfred Traber
Ich war der «Trämlergeneral»
Rückblick auf mein Leben

Ausgewählt und bearbeitet von Mario Florin
Nachworte von Nicola Behrens und Mario Florin
Herausgegeben vom Stadtarchiv Zürich
ISBN 3-908060-14-1. Preis CHF 29.–

Mehr über die Publikation


Fotografien des Erkennungsdienstes der Stadtpolizei Zürich

Tram-Autokollision, Badenerstrasse

Von Beweisunterlagen der Polizei zu Dokumenten der Stadtgeschichte:







Hier finden Sie eine Auswahl der Fotografien des Erkennungsdienstes der Stadtpolizei Zürich ab 1920:

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Weitere Informationen zu diesem hochinteressanten Bestand finden Sie in unserem Jahresbericht 2007/2008 ab Seite 241.




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