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Quartierentwicklung

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Lebensqualität für alle

Bäckeranlage

Bild: Christine Bärlocher

Im Allgemeinen lässt es sich sehr gut Leben in der Stadt Zürich. Es gibt jedoch auch Quartiere und Gebiete, die im Laufe der Zeit wegen zunehmendem Strassenverkehr, dichter Bebauung, sanierungsbedürftigen Liegenschaften oder fehlendem Grün- und Freiraum an Qualität eingebüsst haben. Zum Teil sind in diesen Gebieten soziale Probleme wie Armut, Ausgrenzung, Fremdsein und Kriminalität oder aber auch Konflikte im täglichen Zusammenleben anzutreffen. Auch haben einige Quartiere mit einem schlechten Image zu kämpfen. In diesen Gebieten besteht Handlungsbedarf: die Lebensqualität soll verbessert werden. In den neu entstehenden Quartieren geht es zudem darum, Lebensqualität überhaupt erst einmal zu schaffen.


Kerngruppe Quartierentwicklung

 

Die Kerngruppe Quartierentwicklung befasst sich mit Fragen der sozialräumlichen Entwicklung in der Stadt Zürich. Das Gremium wurde im April 2007 gebildet und setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Präsidialdepartements, des Polizeidepartements, des Schul- und Sportdepartements und des Sozialdepartements zusammen. Die Kerngruppe hat einen gesamtstädtischen Fokus, nimmt aber auch einzelne Gebiete mit besonderem Handlungsbedarf unter die Lupe. In den letzten Jahren hat sie sich unter anderem mit dem Thema Familien und Kinder in der Stadt Zürich sowie mit der Quartierentwicklung von Altstetten, Leimbach, Seebach, Affoltern oder der Langstrasse befasst und regte, wo nötig, Massnahmen an. Die Kerngruppe dient auch der Vernetzung innerhalb der Verwaltung, führt fachspezifisches Wissen zusammen und übt eine Art Seismografenfunktion zur Früherkennung problematischer Entwicklungen aus. Die Kerngruppe ist der stadträtlichen Delegation Stadtleben im öffentlichen Raum (SiöR) angegliedert. Die Geschäftsstelle wird vom Bereich Stadt- und Quartierentwicklung geführt.


Kooperation und Partizipation

In der Quartierentwicklung wird auf Kooperation und Partizipation gesetzt: Die städtischen Verantwortlichen arbeiten mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Quartierinstitutionen, Liegenschaftenbesitzenden und Wohnbaugenossenschaften genauso wie mit der lokalen Wirtschaft, Gewerbetreibenden und dem Detailhandel zusammen.


Sozial- und wirtschaftsräumlicher Ansatz

In der Quartierentwicklung wird in erster Linie das sozial- und wirtschaftsräumliche Umfeld in den Fokus genommen. Ensprechend werden primär Projekte entwickelt, die das Wohnumfeld, die öffentlichen Freiräume, soziale Infrastrukturen, die Quartierversorgung, das Zusammenleben, Sicherheit und Sauberkeit oder die Schule betreffen.


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