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Über unsere Arbeit

Unsere Arbeit ist öffentlich und partizipativ: Karl der Grosse bietet eine Plattform und die Infrastruktur im Austausch gegen Aktionen und Ideen aus der Gesellschaft.

Wir informieren an dieser Stelle deshalb über Anliegen, denken laut über Projekte nach, laden zur Kooperation ein und verlinken zu Partnerorganisationen.
Die Eintragungen sind logbuchartig, von der Aktualität in die Gefilde der Vergangenheit. Reaktionen von Ihnen dazu sind willkommen!


24. Oktober 2009, MAMMA MIA, Unvergessenes aus dem Leben von Müttern und Grossmüttern

Mamma mia! - Lange Nacht der kurzen Geschichten im Karl

Mamma mia! - Lange Nacht der kurzen Geschichten im Karl

„Lebensgeschichten“, so das Thema der Langen Nacht der kurzen Geschichten 2009.

Im März 2009 rufen wir Autor/innen zum Mitmachen auf. 3000 Zeichen lang sollen die Geschichten sein. Bei Redaktionsschluss am 1. September haben wir 77 Geschichten von Töchtern und Söhnen zwischen 20-90 Jahre und eine Geschichte eines bald neunjährigen Mädchens. Die Texte kommen aus vielen Teilen der Deutschschweiz.

Es fehlen die Geschichten von Kindern, um damit die vorgesehene Nachmittagslesung zu gestalten. Also schreiben wir Lehrer/innen in der Stadt Zürich an und suchen fünf Schulklassen, die am Schreibwettbewerb teilnehmen. Mitgemacht haben schliesslich sechs Klassen, den Schüler/innen von drei Klassen müssen wir absagen.

Am 24. Oktober steht das Zentrum Karl der Grosse ganz im Zeichen von MAMMA MIA.

Carolina Flores hat das Bühnenbild entworfen und ist verantwortlich für die ganze Raumgestaltung. Das schöne und stimmige Bühnenbild hat sehr vielen Menschen gefallen. Als Erinnerung an diese Veranstaltung publizieren wir ein Foto des Bühnenbildes, darauf sind der Schauspieler Lukas Roth und die Schauspielerin Delia Dahinden zu sehen, die am Nachmittag zwischen 15 -18 Uhr Texte und Textausschnitte von 106 Schüler/innen zwischen 8-14 Jahren vorgetragen haben. Viele der Jungautor/innen und ihre Angehörigen sind von der Lesung begeistert.

Der Publikumsandrang am Abend übertrifft die Erwartungen - wir stossen an Grenzen. Mit gebannter Aufmerksamkeit hören mehr als hundert Menschen im übervollen und sehr warmen Saal den Sprecher/innen Svenja Herrmann, Anna Karger, Esther Uebelhart, Jan Weissenfels und Jllo Ziessler zu. 44 Texte von Erwachsenen werden gelesen,  über 30 Autor/innen müssen wir eine Absage schreiben. Dies fällt schwer. Wir publizieren auf dem Internet sechs Texte, die am Abend nicht gelesen werden konnten.

Einmal mehr sind wir vom grossen Echo auf unsere Ausschreibungen überrascht worden. Wir müssen unsere Organisation anpassen.

Einige Teilnehmer/innen und Besucher/innen haben uns ihre Erlebnisse zurückgemeldet und uns ihre Meinung gesagt. Herzlichen Dank dafür.


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13. Juni 2009, Wasser braucht unseren Schutz - Aktionstag zum Thema Wasser

Wassertag Zentrum Karl der Grosse

Poetry Slam auf der Kirchgasse

«Das Prinzip aller Dinge ist Wasser, denn Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.»  Mit diesem Zitat von Thales von Milet überschrieben wir die beiden diesjährigen Veranstaltungen zum Thema Wasser.

Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Wasser machen wir seit 2006* regelmässig. Da Wasser als politische Herausforderung des 21. Jahrhunderts gilt, greifen wir damit regelmässig ein aktuelles gesellschafts- und sozialpolitisches Thema auf, für das sich weite Teile der Bevölkerung sensibilisieren lassen.  

Bei schönem, angenehm warmen Wetter bauten wir vor dem Zentrum Stände auf und luden das Laufpublikum ein, sich mit Quizfragen auseinander zu setzen, sich mit Prospekten von Helvetas und WWF zu bedienen, sich über Wasserspargeräte zu informieren. Wir freuten uns zudem sehr, wenn es uns gelang, mit Passant/innen ins Gespräch zu kommen, wenn uns diese von ihrem Wissen und Erfahrungen zu Wasserprojekten erzählten. Das Quellwasser aus dem Brunnen Ecke Kirchgasse/Münstergasse, das wir anboten, war für viele eine willkommene Erfrischung.  

Mit 16 Mitarbeiter/innen des Zentrum Karl der Grosse, zwischen 19 und 69 Jahren, dem Verein ABAI und dem Büro für Umweltkommunikation GAMMARUS war es möglich, mehreren hundert Menschen Karten mitzugeben, mit einigen Dutzend Interessierten zu sprechen und so zur Auseinandersetzung und Vertiefung anzuregen und Ideen zu vermitteln, wie jeder und jede Einzelne mit ihrem Verhalten zum Schutz des Wassers beitragen kann.
 
Eine willkommene Abwechslung für die Mitarbeitenden und eine sinn- und stilvolle Rhythmisierung des Tages waren die extra für diesen Tag verfassten Wasser-Texte, die der Poetry Slamer Simon Libsig aus Baden vorgetragen hat.      

*Veranstaltungen ab 2006 im Zentrum Karl der Grosse Im Rahmen des Gestaltungswettbewerbs „Beziehungsnetze gestalten“, der 2006 durchgeführt wurde, erhielt das „Wasserkultobjekt“ den Förderpreis. Das Wasserkultobjekt, das wir eineinhalb Jahre im Zentrum ausstellten, war das Sinnbild für das Beziehungsnetz in das alle Menschen und jede Organisation eingebettet sind. Über 30 Teilnehmende hinterliessen auf Schiefertafeln Sprichwörter und persönliche Sätze zum Thema Wasser.   Am 15. Juni 2007 hielt Rosmarie Bär, Alt-Nationalrätin und Koordinatorin für Entwicklungspolitik Alliance Sud den Vortrag «Wasser entscheidet über die Zukunft». Diese Veranstaltung war von Verein Freunde des Kinderzentrums in Mandirituba, Brasilien organisiert und fand in Zusammenarbeit mit Zentrum Karl der Grosse statt.   Diese Veranstaltung vom 15. Juni  war gleichzeitig der Auftakt für die Beteiligungsaktion «Wasser verbindet die Welt». Als Ergänzung zum Wasserkultobjekt und den Schiefertafeln forderten wir die Bevölkerung auf, uns in kleinen Flaschen Wasser, das sie von einer Reise mitgebracht haben, sowie eine kurze Geschichte zu erzählen, wie sie zu diesem Wasser gekommen sind, was Sie dabei erlebt haben. Gut 20 Flaschen Wasser haben so ausgestellt werden können. Die Installation wurde stark beachtet.


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23. April 2009, Schenk ein Buch

Am UNESCO Welttag des Buches – unter dem Motto «Schenk ein Buch» laden wir Autor/innen und Leser/innen ein, Bücher anzupreisen und zu verschenken. 40-50 Menschen nehmen teil. Moderiert wird der Abend – der von der Schriftstellerin Esther Spinner und von Cornelia Jacomet, Programm- und Projektverantwortliche im Zentrum Karl der Grosse entwickelt wurde – von Fredi Murbach, dem Leiter des Zentrums Karl der Grosse.  

Autor/innen und Leser/innen sind angesprochen. Das Prinzip ist sehr einfach. Autor/innen erhalten Gelegenheit, ihre eigenen Bücher vorzustellen und die Leser/innen sind eingeladen, ein Lieblingsbuch zu präsentieren. Je ein Buch soll verschenkt werden. Auf einem Büchertisch liegen zudem Bücher der anwesenden Autor/innen zum Verkauf aus.  

Zwei feste Programmpunkte geben den Rahmen: Esther Spinner mit je viertelstündigen  Lesungen aus «Lamento» und «Das Zierfell kaute» und Zitate aus dem Buch von Daniel Pennac «Wie ein Roman. Von der Lust zu lesen».  

Folgende Autor/innen nehmen teil: Anna Tama, Brigitte Klaas-Meili, Dagmar Schifferli, Ruth Righetti, Rita Rödel, Kathrina Straub, Brigit Keller, Esther Uebelhart, Sarah Buchmann, Markus Boesch, Cornelia Jacomet, Ruth Vischherr.  

Der Abend lebt vom Engagement der Anwesenden. Sowohl Autor/innen wie Leser/innen stellen ihre Bücher auf unterschiedliche, stimmungsvolle und persönliche Weise vor. Spannend ist auch, wer wem ihr/sein Buch schenkt. Die Veranstaltung kommt bei den Anwesenden gut an.


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5. Februar 2009, Beruf und Identität im Alter zwischen 55-75 Jahren

Die vierteilige Veranstaltungsreihe «Beruf und Identität» steht unter dem Motto «Leben gestalten, Entwicklung planen, Veränderung realisieren». «Beruf und Identität» ist im Jahr 2007 gemeinsam von Christoph Walther, www.ch-vison.ch und Cornelia Jacomet, Programm- und Projektverantwortliche Zentrum Karl der Grosse, entwickelt worden. Anfang 2008 führten die beiden das Pilotprojekt mit 44 Teilnehmer/innen durch. Die zweite Durchführung im Herbst 2008 sowie die dritte im Anfang 2009 und die vierte im Frühjahr 2009 mit je 20 Teilnehmer/innen leiteten Barbara Stettler Leisebach und Christoph Walther.  
Im Folgenden ein Bericht von Karin Meierhofer vom Februar 09:

«Yes we can....»  
Was möchte ich mit meinem Leben anfangen? Wie sehe ich mich? Wie sehen mich die anderen? Welchen Sinn hat mein Leben? Mit diesen und anderen Fragen rund um die Themen Identität,  Altersbild, Gesundheit und Rollenverständnis haben sich zehn Frauen und neun Männer im Alter zwischen 55 und 75 Jahren am 5. Februar 2009 an einem Abendworkshop im Karl der Grosse auseinandergesetzt.  

«Eine alte Frau steht am Samstag um 16 Uhr an der Kasse im Migros. Was löst dieses Bild in uns aus?» fragt Christoph Walther in die Teilnehmerrunde. «Sie steht im Weg herum...sie spricht lange mit der Kassiererin und die Schlange an der Kasse wird länger...sie ist unsicher»- etwa so lauten die offenen und humorvollen Antworten der Teilnehmenden.

Die Wissenschaft belegt, dass im Alter Eigenschaften wie Besonnenheit, Kooperationsfähigkeit und Zuverlässigkeit zunehmen – dies im Gegensatz zu sinkender Risikobereitschaft, geistiger Beweglichkeit, Kurzzeitgedächtnis sowie der Lernbereitschaft. Trotz diesen für die Arbeitswelt eigentlich hervorragenden und gesuchten Eigenschaften erhöhen sich deshalb die Chancen auf eine Anstellung keineswegs.   In beeindruckender Offenheit und mit viel Witz besprechen die Teilnehmenden in drei Runden im Worldcafé ihre Bilder des Älterwerdens und setzen sich mit ihrem Rollenverständnis auseinander.  

Barbara Stettler Leisebach und Christoph Walther, beide in der Erwachsenbildung, Organisationsberatung und Supervision tätig, leiten diesen Zirkel. «Wir befassen uns schon länger mit dem Thema des Älterwerdens. Mit dieser Veranstaltungsreihe möchten wir die Teilnehmenden aufmuntern, gedankliche Räume öffnen und Kontakte ermöglichen. Wir möchten Anstösse geben und Mut machen, das Leben auch in diesem Alter aktiv zu gestalten», erläutert Walther. «Es geht auch in diesem Alter darum, sich selber zu akzeptieren und sich am Leben zu erfreuen –  trotz vielleicht eingeschränkter Gesundheit», ergänzt Stettler Leisebach. Die Gesundheit ist ein wichtiges Thema. Stettler Leisebach erklärt das Konzept der Salutogenese: «Wir bewegen uns in jedem Alter im Spannungsfeld zwischen «gesund» und «krank». Die wesentlichen ressourcenorientierte Fragen lauten: was geht noch? Was kann ich noch tun? Welche Aufgaben kann und möchte ich noch übernehmen?»

An den einzelnen Gesprächsrunden standen Themen wie Beziehungen und Freundeskreis pflegen, Geld verdienen, Sterbehilfe leisten oder Enkel betreuen im Vordergrund.  Wir alle leben nicht nur ein Leben, sondern unsere Identität ist geprägt von verschiedenen Rollen – dieses Leben in Parallelwelten löst manchen Rollenkonflikt aus. Das Bild der tröstenden Grossmutter mit dem Bild der aktiven Geschäftsfrau zu verbinden, gelingt nicht immer auf den ersten Blick. «Die vielen Möglichkeiten und auch über die Jahre zugelegte Rollen und Muster machen eine Veränderung schwierig. Die eigenen Vorstellungen stimmen oft nicht mit den Bildern überein, welche unser Umfeld von uns hat», gibt Stettler Leisebach zu bedenken. Es braucht Mut, über die eigenen Rollen und die mancherorts festgefahrenen Lebensstrukturen zu sprechen.

Vielen Frauen in der Runde bereitet der Abschied von der Mutterrolle Mühe. «Man muss zuerst wissen, wohin man möchte und wer man sein will, damit man diese Klarheit auch dem eigenen Umfeld aufzeigen kann», meint eine Teilnehmerin. Zum Glück bieten Stettler Leisebach und Christoph Walther auch individuelles Coaching an. «Oft ist es so, dass die Energie des Abends rasch wieder verfliegt und wir es nicht sofort schaffen, unsere Träume zu verwirklichen. Wir arbeiten aber gerne mit Interessierten einzeln oder in Gruppen weiter.»   «Mir tut es gut, mich mit anderen Menschen auszutauschen»,, sagt eine Teilnehmerin am Schluss. Die Fragen bleiben dieselben, nur die Nuancen der Antworten ändern sich im Laufe der Jahre.


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20. Januar 2009, Blick auf Identität, Ausstellung

Vier Monate, bevor die Diskussion um die biometrischen Pässe und Identitätskarten den Höhepunkt erreichen, zeigt das Zentrum Karl der Grosse vom 22. Januar  bis 25. Februar 09 grossformatige Digitaldrucke von Angela Weyersberg, die sich mit  Themen der modernen Identität auseinandersetzen. Der Philosoph Lukas Germann hält an der Vernissage ein Referat, aus dem wir einen kurzen Auszug veröffentlichen: "In den Werken von Angela Weyersberg werden Dinge, Strukturen, Eigenschaften sichtbar oder unsichtbar gemacht. Jedoch ist diese Thematisierung von Sichtbarwerden und Verschwinden eine dem Funktionieren der Überwachungsapparate gerade entgegengesetzte. Die Bilder bedienen sich der Raster und Matritzen, in denen Identitäten festgeschrieben werden, und unterlaufen dadurch deren Sinn. Sichtbarwerden und Verschwinden werden zur offenen Möglichkeit, zu ästhetischen Ereignissen, die in ihrem Ausdruck die Messbarkeit des Menschen in Frage stellen. Die feinen Linien eines Fingerabdrucks treten in ihrer eigentümlichen Verschlungenheit als etwas Geheimnisvolles hervor, das sich nicht auf seine Lesbarkeit als Information für den Apparat reduzieren lässt. Oder das menschliche Gesicht, das im biometrischen Pass auf seine messbare Geometrie reduziert wird, scheint in dem Raster, das es messen soll, beinahe gespenstisch hervorzutreten, als ob es sich gegen sein Verschwinden wehren würde. Hinter allem mess- und kategorisierbaren am Menschen tritt das Organische als lebendige Qualität wieder hervor und wirkt umso intensiver, da es im Moment seiner Gefährdung, seines möglichen Verschwindens gezeigt wird. Immer wieder geht es Angela Weyersberg um das Sichtbarmachen dessen, was man nicht sieht. Denn – so ihre Überzeugung – Sehen bedeutet auch schon Verstehen und ist Voraussetzung für ein bewusstes Erleben und Wissen, das alleine zum Ausgangspunkt aktiver Gestaltung des gesellschaftlichen Raums werden kann. Nicht zuletzt sind so die Bilder, ein Beitrag zu einer Repolitisierung, indem in ihnen die auf messbare Information reduzierte Identität des Menschen in der Überwachungsgesellschaft wieder zur Verhandlungs-, zur Streitsache gemacht wird."


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20. März 2008, Eine Veranstaltung nimmt Formen an

Das Thema „Glück“ und unser Aufruf zum Themen-Projekt „Dem Glück auf der Spur“ ist auf reges Interesse gestossen. Ich führte mit vielen interessanten Menschen spannende Gespräche und es sind wundervolle Beiträge eingegangen. Die Sammlungsphase ist jetzt abgeschlossen und das Ausstellungs-Konzept steht in einem ersten Entwurf. Ich darf mit Freude und Stolz sagen: Es wird eine ganz tolle Sache geben! Details zur Ausstellung werden Sie an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt erfahren. Ich werde mich in den nächsten Wochen vor allem mit der Planung der Ausstellung, welche am 15. Mai eröffnet wird, und der dazugehörigen Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen. Da das für mich absolutes Neuland ist, werde ich eine ganze Menge dabei lernen können. Ich hoffe natürlich sehr, dass möglichst viele Leute den Weg zu uns ins Zentrum Karl der Grosse und an die Ausstellung „Dem Glück auf der Spur“ finden werden.
Katja Schubiger, Praktikantin Soziokultur


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18. Januar 2008, Das Buch aus dem Zentrum Karl der Grosse ist erschienen

Abbildung Buch Zukunftsfähige Soziokultur

In Aufsätzen und Gespräch erläutern Cornelia Jacomet (Programm- und Projektverantwortliche) und Fredi Murbach (Leiter) ihr Konzept einer zukunftsfähigen Soziokultur. Die Publikation illustriert in anregendem Zusammenfügen von Reflexion und Praxisbeispielen, mit Blick auch auf ortsfremde Projekte, die Eckpfeiler einer Soziokultur, die sich erfolgreich im Alltag einer pluralistischen Gesellschaft verankert. Das Buch ist Theorie und Werkstattbericht. Ist mehr als nur Fachbuch. will auch Verführung sein. Zum tätigen Leben.

Weitere Informationen


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23. November 2007, Aus dem Leben einer Praktikantin

„Dem Glück auf der Spur“
So lautet der Titel meines Veranstaltungsprojekts, welches ich während meines Praktikums hier im Zentrum Karl der Grosse durchführen werde. Aber nun von vorne: Mein Name ist Katja Schubiger, ich habe im August mein jähriges Praktikum als Soziokulturelle Animatorin in der Programm- und Projektstelle begonnen. Im Rahmen meiner Ausbildung und meiner Arbeit hier im Zentrum werde ich mich der Herausforderung stellen und eine eigene thematische Veranstaltungsreihe von A bis Z planen, organisieren und durchführen. Ich entschied mich bereits im Sommer für das Thema „Glück“. Ich erhoffe mir nun eine Form von Veranstaltung gefunden zu haben, die eine tiefere Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Glücksvorstellungen von Menschen ermöglicht und viele Leute zur Mitwirkung und zum Nachdenken einlädt. Nun warte ich gespannt auf die Rückmeldungen und freue mich auf viele interessante Gespräche.
Katja Schubiger, Praktikantin Soziokultur


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27. Oktober 2007, Zum 100. Geburtstag von Astrid Lindgren

Im Rahmen der langen Nacht der kurzen Geschichten feierten wir die grosse Autorin und Erzählerin, mit vielen Mitwirkenden und mit 450 kleinen und grossen Besucherinnen und Besuchern. Ein würdiges Fest mit festlichem Mahl: kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Kochbuch "Bei Astrid Lindgren" zu Gast von Sibyl Gräfin Schönfeldt. Die Veranstaltung stand im Zeichen von "Was Generationen verbindet".


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25. Oktober 2007, Die siebte Saison der StreitBar

In den Medien werden Themen, die die Öffentlichkeit beschäftigen, oft prominent aufgemacht und diskutiert. Meinungsbildner, nur zu oft auch Meinungsmacher, beziehen sich dabei auf "Tatsachen" und auf "die Bevölkerung" oder "die Wähler" und äussern sich - stellvertretend - für diese. Tatsachen sehen aber je nach Sichtweise verschieden aus, und die zitierte Bevölkerung hat kaum Möglichkeiten, eigene, oft kontroverse Meinungen einzubringen. Gemeinsam mit Interessierten haben wir deshalb die StreitBAR entwickelt. Sie eröffnet die Möglichkeit, Themen über die Tagesaktualität hinaus vertieft anzugehen. Die 7. Saison startet mit einer Veranstaltung zwischen Parlaments- und Bundesratswahl. Gast des Moderators Jürgmeier ist der Historiker Hans Ulrich Jost.


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16. August 2007, Wasser vom Niwärch im Karl

Unsere Wassersammlung wächst weiter. Unter dem Motto „Wasser verbindet die Welt“ haben uns Frauen und Männer in den letzten Wochen u.a. Wasser aus der Quelle des Jordan, aus dem Zürichsee, aus der 75° heissen Quelle von Acqui Terme gebracht und Erlebnisse dazu erzählt. Wir sammeln weiter und vertiefen die Auseinandersetzung mit dem Thema Wasser mit Ihrer Hilfe. Wasser ist ein globales Thema. Zur Bekämpfung des Hungers ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser für 1,2 Milliarden Menschen eine wichtige Voraussetzung. Das Thema Wasser steht exemplarisch für die soziokulturelle Arbeit im Zentrum Karl der Grosse: Wasser ist für uns das Symbol für das Leben und die Beziehungen der Lebewesen untereinander.

Wir wünschen uns, dass Sie sich den 6. Dezember vormerken. Wir stellen in einer Vernissage die von Cornelia Jacomet und Fredi Murbach in den letzten sieben Jahren entwickelte Arbeitsweise für Interessierte und Fachleute in einem Buch vor. Dazu sind Sie herzlich eingeladen.

Seit Mitte August ist unser Team wieder neu zusammengesetzt: Sandra Abad, Lernende KV, arbeitet im Sekretariat mit und Katja Schubiger ist Studierende der Hochschule für Soziale Arbeit und absolviert ein Praktikumsjahr im Bereich Projekte und Veranstaltungen. Wir freuen uns über die Verstärkung! Yaprak Kocatürk hat ihr Ausbildungsjahr im Karl abgeschlossen und absolviert das dritte Ausbildungsjahr KV im Sekretariat von Frau Stocker.


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6. Juli 2007, Das Frauenbild täglich neu erfunden

In der Projektierung: ein kollektives Tagebuch von 52 Künstlerinnen als Forschungs- und Kunstprojekt von Gertrud Arnold Taha. Mit auf dem Bild die Projekt- und Veranstaltungsverantwortliche des Zentrums Karl der Grosse, Cornelia Jacomet und der Berater für die ausstellungstechnische Umsetzung, David Lang. Vernissage am Freitag, 31. August 07, 17:00


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16. Mai 2007, Die Ausstellung eröffnet!

Die Ausstellung „Dem Glück auf der Spur“ hatte gestern Abend Eröffnung. Es war ein gelungener Abend mit vielen interessierten Besuchern und stimmungsvoller Atmosphäre. Die acht Plakate mit den Porträts wurden intensiv gelesen und auch die restlichen Beiträge wurden bestaunt. Nur das Wetter hat nicht mitgespielt, und die ausgestellten Objekte und die Installation im Innenhof konnten nur mit Schirm und nassen Füssen begutachtet werden. Aber zum Glück steht die Ausstellung sechs Wochen, bis zum 26. Juni und es bestehen noch viele Möglichkeiten, sich die Plakate, Texte, Bilder und Installationen anzusehen. Und ich selber kann es jetzt, nach getaner Arbeit, wieder einmal etwas ruhiger angehen und die Ausstellungszeit geniessen. Ich freue mich auf Ihren Besuch und stehe jeder Zeit für Fragen und Anregungen bereit.
Katja Schubiger, Praktikantin Soziokultur


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8. Mai 2007, Publikumsjury Kurzgeschichtenwettbewerb

Die Projektleiterinnen Cornelia Jacomet, Ruth Rüfenacht und Kathrina Straub entschieden sich, für die Auswahl der Texte eine Publikumsjury zu organisieren. Das Ziel war nicht, die Texte von professionellen Literaturkritikern beurteilen zu lassen. Vielmehr konnten sich auf diese Weise weitere Menschen aus der Bevölkerung in diesem Projekt engagieren. Nicht weniger als fünfzehn interessierte Leserinnen und Leser fanden sich ein, um die eingereichten Kurzgeschichten zu studieren und zu bewerten." (Medienbericht von Florian Bissig)


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2. April 2007, Frauen haben Vorbilder– Entdeckungen der besonderen Art

Frauen sind in der Wirtschaft, in der Kultur, im Alltag tätig. Wer aber hat was gemacht? Wer ist warum bekannt? Frauenleben nachspüren bedarf Zeit und die Bereitschaft, sich mit einer anderen Frau und deren Wirken auseinanderzusetzen. Zum Beispiel mit Hildegard von Bingen. Oder mit Sophie Taeuber-Arp. "Frauen haben Vorbilder" – entstanden im Rahmen des Jahresprogramms "Was Generationen verbindet": in dieser Morgen-Gesprächsreihe gibt es Raum für das Nach-Denken, für Entdeckungen und Anregungen. Gleichzeitig bietet sich Gelegenheit, eigene Fähigkeiten zu entdecken, von Vorbildern zu eigenem Tun zu kommen: über Hildegard von Bingen zu den Heilkräutern, über die Ausstellung von Sophie Täuber-Arp zum Schmuck.
Und immer wieder das gemeinsame Staunen, wieviele Frauen Spuren hinterlassen haben.


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14. Januar 2007, Elvis, oder warum wir Menschen befragen

Das Thema Generationen liegt in der Luft. Die Generationenfrage polarisiert: statistische Daten machen uns glauben, dass wir auf eine Katastrophe hinsteuern. Dieses Grundgefühl wollten wir nicht aufnehmen, wir suchten einen anderen, positiven Zugang zu diesem Thema. Darum sind wir auf unterschiedlichste Menschen zugegangen und haben ihnen folgende Fragen gestellt: Woran denkst Du, wenn Du das Wort Generationen hörst? Welches positive Bild ist zu diesem Begriff bei Dir vorhanden?

Die Antworten waren so allgemein wie die Fragen, aber eine positive Stimmung und ein Interesse war bei allen Interviewten spürbar. Eine andere, genauere Frage hiess: Auf welche Altersgruppe (Generation) bist du heute am neugierigsten? Altersgruppe (18-35jährig) (36- 49jährig) (50-68jährig)? Über alle Altersgruppen (22-61 Jahre) hinweg war die Antwort eindeutig: die Generation der 18-35jährigen steht im Mittelpunkt des Interesses.

Diese Rückmeldung machte auch uns neugierig. Wir spürten ein grosses Interesse am Thema Generationen und wollten an der Grundidee weiterarbeiten: was ist verbindend zwischen den Generationen?. Was verbindet heute 18-35jährige und 60jährige? Wie können wir das umsetzen im Zentrum Karl der Grosse?

So ist unser Jahresthema „Was Generationen verbindet“ entstanden und so sind wir auch auf Elvis Presley gestossen. Elvis kennen mittlerweile 5 Generationen. Wir stellen ihn vor und schaffen verbindende Events: mit seiner Biografie, seinen Filmen, seinen Accessoirs, seinem Tanz, seiner Show.

Das Projeketteam: Cornelia Jacomet & Ruth Rüfenacht


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