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Publikationen & Broschüren
Persönlich-Kolumne: Ein dichtes soziales Netz
Publikation im Tagblatt der Stadt Zürich
Sozialvorsteher Martin Waser
Für das Quartier einen Treffpunkt betreiben, wo sich Leute
kennenlernen und miteinander diskutieren, wo Kurse und Feiern
durchgeführt werden können. Auf Hilfe Angewiesene zusammenbringen
mit Menschen, die Freiwilligenarbeit leisten möchten. Jugendlichen
Raum für eigene Ideen und Initiativen bieten. Einen Ort zur
Verfügung stellen, wo Kinder miteinander spielen, während die
Eltern Kontakte knüpfen und sich untereinander austauschen. Kinder
betreuen, damit die Eltern eine Berufstätigkeit ausüben können.
Sozialhilfebeziehen-
den mit Teillohnjobs eine Perspektive geben. All dies und
viel mehr leisten private Organisationen in der Stadt Zürich im
Auftrag des Sozialdepartements.
Mit mehr als 200 Organisationen unterhält das
Sozialdepartement Leistungsvereinbarungen – vom Quartiertreff bis
zum Jugendladen, von der Kita bis zum Eltern-Kind-Zentrum, von der
Sozialfirma bis zur Beratungsstelle. Diese Angebote – viele auch
mit ehrenamtlichen Vorständen – sind für unsere Stadt sehr
wertvoll. Sie besetzen Nischen, sind experimentierfreudig und
können schnell auf Veränderungen reagieren. So war der schnelle
Ausbau der Kinderbetreuung in den letzten Jahren nur dank privaten
Kitas möglich. Die stolze Zahl zeigt gleichzeitig, wie tief
verwurzelt das soziale Engagement bei den Zürcherinnen und Zürchern
ist.
Vor zwei Wochen haben wir unsere privaten Partnerinnen und
Partner zum Dank für ihre Arbeit zu einem Abend im Kongresshaus
eingeladen. 400 Leute kamen, assen und tranken und pflegten den
Austausch mit anderen Organisationen. Ich erlebte zahlreiche gute
Begegnungen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.
So bleiben schliesslich zwei Erkenntnisse. Erstens: Zürich
hat ein dichtes soziales Netz. Zweitens: Private Organisationen
leisten dazu einen massgeblichen Beitrag.
Martin Waser,
Vorsteher Sozialdepartement

