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Sekundarschule

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Neues Modell an den Sekundarschulen der Stadt Zürich – verbesserte Chancengerechtigkeit

Das neue Modell der Sekundarschule baut auf den bewährten Modellen der bisherigen Sekundarstufe I auf. Neben der Einstufung in eine der zwei Abteilungen A und B, werden die Jugendlichen in Französisch und Mathematik in drei Anforderungsstufen I, II und III unterrichtet. Die nun differenziertere Einstufung und die verbesserte Durchlässigkeit des Systems erlauben es noch besser auf die individuellen Lernvoraussetzungen und Leistungen der Jugendlichen einzugehen.

Der Übertritt in die Sekundarschule nach der 6. Primarschule erfolgt nach wie vor prüfungsfrei auf der Grundlage einer Gesamtbeurteilung die am Übertrittsgespräch mit den Eltern und ihren Kindern besprochen wird.

Im Sommer 2009 haben die ersten Klassen mit dem neuen Modell gestartet. Auch die folgenden Jahrgänge im Sommer 2010 und 2011 werden einheitlich mit 2 Abteilungen und Französisch und Mathematik in Anforderungsstufen geführt.
Im Schuljahr 2011/2012 haben dann sämtliche Sekundarschulen der Stadt Zürich auf das neue, zweiteilige Modell der Sekundarschule umgestellt.


Erklärende Grafik zum Modell der Sekundarschule

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick

  • Abteilungen Die Jugendlichen werden in die Abteilung B (grundlegende Anforderungen) oder in die Abteilung A (erweiterte Anforderungen) eingeteilt. In den Fächern Deutsch, Englisch, Mensch und Umwelt, Gestalten und Musik erfolgt der Unterricht in der Abteilung (Stammklasse). Die Fächer Sport, Handarbeit, Hauswirtschaft werden in Halbklassen unterrichtet.
  • Fächer in Anforderungsstufen In Französisch und Mathematik werden Leistungskurse in drei Anforderungsstufen geführt. Die Schülerinnen und Schüler besuchen den Unterricht entsprechend ihrer Leistungen  in der grundlegenden (III), der mittleren (II) oder der erweiterten (I) Anforderungsstufe.
  • Umstufungen  Den Wechsel in eine andere Anforderungsstufe/ Abteilung bezeichnet man als Umstufung. 
    Das neue Modell  verbessert die Durchlässigkeit. Insbesondere ist ein Wechsel in eine anspruchsvollere Anforderungsstufe/ Abteilung ohne Jahresverlust möglich.
  • Zeugnis  Dem Zeugnis kann die aktuelle Zuteilung zur Abteilung und zu den Anforderungsstufen entnommen werden.
  • KombinierteAbteilungen oder Anforderungsstufen Das Führen von kombinierten Abteilungen A/B ist möglich, ebenso können kombinierte Anforderungsstufen (beispielsweise I / III) geführt werden.


Die Neugestaltung der 3. Sek

Nach einer individuellen Standortbestimmung mit dem webbasierten Testinstrument Stellwerk in der 2. Sek, werden für jede Schülerin/jeden Schüler sowohl in der Berufswahl als auch in der 3. Sek inhaltliche Schwerpunkte gesetzt und Ziele vereinbart. Projektarbeit, Profilbildung oder Atelierunterricht sollen die Jugendlichen auf die Zeit nach der Volksschule vorbereiten und den Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II (Berufslehren, Gymnasien etc.) vereinfachen.


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