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Betreuung
Ab nächstem Schuljahr gilt es in den Schulen der Stadt Zürich flächendeckende Tagesstrukturen zu schaffen. Aktuell laufen intensive Abklärungen hinsichtlich der Raumbedürfnisse, damit ein Betreuungsmodell geschaffen werden kann, das auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt ist. Bis im Jahr 2011 werden wird für jedes Kind, das einen Betreuungsplatz braucht, auch einen solchen zur Verfügung stellen können.
Neues Betreuungs- und Führungsmodell - Ein Kulturwandel
Die Betreuung wird neu ab dem Schuljahr 2009/10 als Fachbereich neben Unterricht und Hausdienst in die Schuleinheiten integriert und der Schulleitung unterstellt. Die Umsetzung erfolgt bis 2012. Die betriebliche und personelle Zusammenführung macht neue Führungs- und Funktionsstufen in der Betreuung nötig.
Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick
- Sicherstellung von Tagesstrukturen Alle städtischen Schulen bieten zukünftig eine Tagesstruktur von 7 bis 18 Uhr. Die freiwillige entgeltliche Betreuung ergänzt die Unterrichtszeit (Blockzeit am Vormittag, Unterricht am Nachmittag) zur Tagesstruktur. Für Kindergarten, Grundstufe und Primarstufe besteht ein der Nachfrage entsprechendes entgeltliches Betreuungsangebot von 7 bis 8.15 Uhr und von 11.55 bis 18 Uhr, wobei sich die Mittagsbetreuungszeit auf 11.55 bis 14 Uhr beschränkt. Während den Schulferien wird eine bedarfsgerechte Betreuung organisiert. Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe sollen ein flexibles Betreuungsangebot über Mittag nutzen können.
- Betreuungseinheit in den Schulen Die Einbindung des Fachbereichs Betreuung in die Schule macht eine gemeinsame pädagogische Ausrichtung und übereinstimmende erzieherische Werthaltungen des gesamten Schulpersonals notwendig. Eine klar geregelte Zusammenarbeit hinsichtlich Zuständigkeiten ermöglicht einen optimalen Einsatz von Fachwissens und Ressourcen.
Zeitlicher Rahmen
- ab Schuljahr 2009/2010: Einführung eines neuen Betreuungsmodells mit einer Leitung Betreuung in 18 Schulen
- ab Schuljahr 2010/2011: Einführung des Betreuungsmodells an weiteren 50 Schulen
- ab Schuljahr 2011/2012: Einführung an den übrigen Schulen

