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Geldwechsel

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Beispiel «Geldwechsel»

Die Schüler/innen erstellen mit Hilfe von Excel eine Tabelle zur Währungsumrechnung und organisieren eine «elektronische Wechselstube» in Form einer Datenbank.

Diese Unterrichtsidee wurde für den PC aus dem Lehrmittel «Bausteine zur Informatik» adaptiert.


Aktuelle Kurse ermitteln

Die Schülerinnen und Schüler suchen in der Tagespresse oder im Internet die aktuellen Devisenkurse und geben sie in die vorbereitete Tabelle im Dokument «B32_10.xls» ein.

Die Begriffe «Ankaufskurs» und «Verkaufskurs» und die gängigen Währungen sollten bekannt sein.


Tabelle ergänzen

Die Schülerinnen und Schüler ergänzen die vorbereitete Tabelle im Dokument «B32_10.xls» mit den fehlenden Formeln zur Berechnung der Währungsumrechnung. Das Arbeitsblatt hilft ihnen dabei. Der Einfachheit halber sollen die Beträge nicht gerundet werden. Beim Zahlenformat ist aber auf zwei Stellen nach dem Komma zu achten.


Währungsumrechnungen durchführen

Die fertige Tabelle wird geprüft und eingesetzt, um Währungen umzurechnen. Sie kann mit weiteren Währungen ergänzt werden.


Datenbank verwenden

Zur Simulation eines Bankschalters wird die Datenbank eingesetzt. Die Schülerinnen und Schüler geben die aktuellen Kurse in die Datenbank «Notenkurse» ein.

Sie sollen verstehen, dass die Datenbank «Geldwechsel» diese Werte aus der Datenbank «Notenkurse» aufgrund des Wertes im Feld «Währung» herausliest. Sie brauchen eine solche Beziehung aber nicht selber aufzubauen. Die der Berechnung zugrunde liegenden Formeln sind die gleichen wie in der Tabelle «Währungsumrechnungen».

Die Schülerinnen und Schüler übernehmen nun die Rolle von Bankkunde und Schalterpersonal und drucken nach einer Transaktion einen Beleg aus.


Hinweise

  • Die Datenbank zum Geldwechsel besteht aus zwei Datenbanken, aus der Referenzdatenbank «B32_9.fp5», die die aktuellen An- und Verkaufskurse der Währungen enthält, sowie aus der Datenbank «B32_8.fp5», die auf die Notenkursdatenbank Bezug nimmt und von dieser die aktuellen Kurse übernimmt.
  • Wenn mehrere Computer miteinander vernetzt sind, muss die Referenzdatenbank mit den Notenkursen nur auf einem Computer vorhanden sein (quasi als «Hauptsitz» der Bank). Die übrigen Computer («Bankfilialen») können über das Netzwerk auf diese Datenbank zugreifen. Dabei lassen sich Vor- und Nachteile von vernetzten Systemen demonstrieren und besprechen.


Weiterführende Ideen

Je nach Kenntnisstand der Lernenden können die Layouts und Felddefinitionen vorgegeben oder vollständig neu erstellt werden. Weitere Layouts lassen sich dazu entwerfen, beispielsweise eine Liste aller Transaktionen des Tages.


Gesellschaftliche Bezüge

Anlässlich einer Betriebsbesichtigung bei einer Bank lassen sich Möglichkeiten und Auswirkungen elektronischer Systeme am Arbeitsplatz Bankschalter untersuchen. Dabei stellen sich folgende Fragen:

  • Welche Kenntnisse werden benötigt?
  • Was könnte an diesen Arbeitsplätzen registriert werden (Arbeitsleistung)?
  • Wie gross ist die Abhängigkeit von solchen Systemen?
  • Welche Vorteile bieten vernetzte Systeme?


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