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Stadtärztlicher Dienst
Seit dem 14. Jahrhundert n. Chr. bekämpfen die StadtärztInnen im Auftrag des Stadrates Seuchen und behandeln Arme und Randständige.
Amts- und Bezirksärztlicher Dienst / Public Health
Im amts- und bezirksärztlichen Dienst ist eine Gruppe von Ärztinnen und Ärzten für die Eindämmung übertragbarer Krankheiten, die Begutachtung von Personen mit Gefährdung aufgrund von gesundheitlichen Problemen und für die Publikation stadtrelevanter Gesundheitsthemen zuständig. Durch die gegenseitige Vertretung der Ärztinnen und Ärzte im Gesamtbereich kann auf die stark schwankende Nachfrage nach Leistungen des bezirksärztlichen Dienstes flexibel reagiert werden. Die Verbindung von klinischer Arbeit und Beratungsleistung gewährleistet ausserdem eine praxisbezogene Beratung und pragmatische Gutachten über gefährdete Personen für die Stadtbehörden.
Suchtmedizin
Die Ärztinnen und Ärzte der suchtmedizinischen Bereiche erbringen im Ambulatorium Kanonengasse, im Vermittlungs- und Rückführungszentrum, in der Krankenstation Sune-Egge der Sozialwerke Pfarrer Sieber, in der Suchtbehandlung Frankental, in den Polikliniken Lifeline & Crossline sowie in den Kontakt- und Anlaufstellen seit über 20 Jahren ärztliche Leistungen. Die Leistungen sind auf die Bedürfnisse drogenabhängiger und anderer randständiger Menschen abgestimmt, werden interdisziplinär und professionell erbracht und von den Krankenversicherern vergütet.
Neuorganisation des Stadtärztlichen Dienstes per 1.1.2012
Per Ende 2011 wurde die Dienstabteilung Stadtärztlicher Dienst aufgelöst. Die amts- und bezirksärztlichen sowie die suchtmedizinischen Dienste wurden auf den 1.1.2012 in die Städtischen Gesundheitsdienste eingegliedert.
Weitere Informationen zur Neuorganisation
Stadtarztgeschichten
"Der Stadtarzt erzählt" von PD Dr. med. Albert Wettstein ist erschienen in einem Sonderheft der Intercura, der Publikationsreihe des ehemaligen Stadtärztlichen Dienstes.
Weitere Hefte finden sich im Intercura Archiv.

