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Bäche
Nicht nur im Untergrund leisten die ERZ-Entwässerungsexperten gute Arbeit: Für die Renaturierung von Bächen wurde die Stadt Zürich 2003 mit dem Schweizer Gewässerpreis ausgezeichnet.
Werenbach bei Weiher Burgwies
Flüsse und Bäche sind Lebensadern für Fauna und Flora. Sie prägen den Charakter von Landschaften und sind beliebte Erholungsoasen der Stadtbevölkerung.
Verbannung unter den Boden
Was wir heute wertschätzen, störte unsere Vorfahren: 80 Kilometer Bäche verbannten die Stadtplaner ab 1850 in den Untergrund und nutzten sie als natürliche Abwasserleitungen, bis 1926 das Klärwerk den Betrieb aufnahm. Geblieben sind die Strassennamen, die auf offene Bäche von früher hinweisen: Bachtobelstrasse, Lindenbachstrasse, Hegibachstrasse usw.
Vorbildliches Bachkonzept
Seit mehr als zwei Jahrzehnten setzt die Stadt Zürich das selbst erarbeitete Bachkonzept um: Unterirdische Bäche werden freigelegt und oberirdische Fliessgewässer aufgewertet. Im Sinne des Gewässerschutzgesetzes soll Fremdwasser nicht mehr in die Kanalisation eingeleitet, sondern offen geführt werden oder in einem separaten Leitungssystem direkt dem See oder einem Fluss zufliessen.
21 Kilometer Bäche renaturiert
Bis heute hat die Stadt Zürich rund 50 Projekte zu Offenlegung oder Renaturierung realisiert und 21 Kilometer Bäche wieder freigelegt: Ein Engagement, das mit dem Schweizer Gewässerpreis 2003 belohnt wurde.

