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Naturpädagogik & Bildungskonzept

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Politischer Auftrag

Die Zürcher Naturschulen leisten mit ihrer altersstufengerechten naturpädagogischen Arbeit Beiträge, um den politischen Auftrag der «Gesundheitsförderung» und «Bildung für nachhaltige Entwicklung» in die Praxis umzusetzen. Die Angebote beruhen auf einem fundierten Bildungskonzept (s. ganz unten: Gesamtkonzept Naturschulen 2010). Neueste entwicklungspsychologische Erkenntnisse zur Bedeutung der Naturbeziehung und die Anforderungen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung werden sorgfältig miteinander verknüpft und auf die konkreten Bedürfnisse der Zürcher Lehrkräfte und der Zürcher Kinder abgestimmt.


UNESCO-Label

Die Vertiefungsangebote in der Mittelstufe wurden von der Schweizerischen UNESCO Kommission ausgezeichnet, da sie die Kriterien für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung vorbildlich erfüllen.


Unsere Grundsätze

Die Naturschulen von Grün Stadt Zürich bieten altersgerechte Naturerfahrungen an – im Wald, in der Kulturlandschaft, auf städtischen Bauernhöfen und in der Umgebung der Schulhäuser.

Die vielfältige Natur in und um Zürich ermöglicht Schulklassen und Personen aller Altersgruppen direkte Naturbegegnungen unter fachkundiger Leitung. Das unmittelbare Naturerlebnis, das Entdecken der Vielfalt sowie die aktive Betätigung stärken die Naturbeziehung.






Vision

Naturzugänge für Stadtkinder


eine Schulklasse steht im jungen Buchenwald - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Vielfältige Naturerfahrungen und Naturvertrautheit sind ein Urbedürfnis menschlicher Natur und existentiell für eine gesunde körperliche und seelische Entwicklung unserer Kinder.


Zwei Knaben transportieren mit der Schubkarre Kies ans Ufer eines neu geschaffenen Tümpels - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Vielfältige Handlungsmöglichkeiten in der Natur wie Anpacken, Reflektieren, Verändern und Gestalten sind ein Urprinzip menschlicher Kultur, Bestandteil der Tradition und geben Kindern Identität.


  • Naturerfahrungen und Möglichkeiten zum Anpacken sind Kernelemente der Naturschulangebote.
  • Sammeln und verarbeiten, erkunden und erforschen, anpacken und pflegen, säen und ernten; für jede Altersstufe das passende Angebot in der Natur, um Kinder zu begeistern und ihnen zu zeigen, wie sie Zukunft mitgestalten und Verantwortung übernehmen können.

Für Lehrpersonen bieten die Naturschulen thematische Weiterbildungen an, welche die Wirkung der Schulklassenangebote vertiefen können.


Entwicklung der Zürcher Naturschulen

Jahr Entwicklungsschritt
1985 Das Stadtforstamt entwickelt die Idee der Waldschule zusammen mit der Präsidentenkonferenz der Kreisschulpflege und dem Schulamt der Stadt Zürich
1986 Eröffnung der Waldschule im alten Schulhaus Sihlwald für eine zweijährige Versuchsphase

1988

Aufgrund des Expertenberichtes der erfolgreichen Versuchsphase überträgt der Stadtrat von Zürich dem Stadtforstamt den Betrieb von Waldschulen als feste Aufgabe, mit dem Auftrag sie weiter auszubauen
1989 Eröffnung der Waldschule Adlisberg
1992 Eröffnung der Waldschule Hönggerberg
1992 Erweiterung des Angebots für Kindergärten und Jugendliche aus der Oberstufe
1994 Das Gartenbau- und Landwirtschaftsamt eröffnet das Naturhaus Allmend
1998 Eröffnung der Wildparkschule im Wildpark Langenberg
2001 Nach der Fusion des Waldamts und des Gartenbau- und Landwirtschaftsamts schlossen sich die Waldschulen, die Wildparkschule Langenberg und das Naturhaus Allmend zu den Naturschulen zusammen
2002 Start von Naturschulen mobil: Wald und Stadt
2003 Anmeldung über das Internet: www.naturschulen.ch
2004 Start Segetenhaus: Unterstützung und Ausbildung der Lehrkräfte bei der selbständigen Durchführung von Naturtagen zum Thema Wasser
2005 Strategie «Grünes Wissen»
2006 Jubiläumsveranstaltungen UNI NATUR für Erwachsene
2007 Positionierung der Naturschulangebote im Europa-Netzwerk Waldpädagogik und Beginn ihrer inhaltlichen Weiterentwicklung im Hinblick auf die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BnE)
2009 Start der Bauernhofschule mit fünf Partnern aus der Landwirtschaft
2009 Start des Kartoffelprojektes in den Schulgärten
2010 Neue Angebotsstruktur gemäss Bildungskonzept Naturschulen 2010, UNESCO-Label für das Vertiefungsthema Wald und Mensch
2010 Übergabe der Wildparkschule Langenberg an den Wildnispark Zürich
2011 Übergabe der Sihlwaldschule an den Wildnispark Zürich
2011 Eröffnung der Naturschule Dunkelhölzli als Ersatz für die Sihlwaldschule
2011 Weitere UNESCO-Labels für das Kartoffelprojekt in den Schulgärten und Vertiefungsthema Biodiversität
2013 Zusammenarbeit mit dem Schulamt: Seitenwechsel


Weitere Informationen

Kontakt

Grün Stadt Zürich

Beatenplatz 2
8001 Zürich


Naturschulen:
Dorothee Häberling
Telefon 044 412 46 43

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