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SeeBrache - Zwischennutzung in Seebach
Wie kam es dazu?
An der Kreuzung Schaffhauser- und Glatttalstrasse in Zürich-Seebach lag vorübergehend ein ungenutztes Areal in der Grösse eines Fussballfeldes brach. Auf diesem Areal plante die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW), ein Betrieb der Stadt Zürich, den Bau eines Zentrums mit Alterswohnungen. Das Projekt an der Endhaltestelle der Tramlinie 14 nimmt in Seebach eine wichtige Zentrumsfunktion ein und umfasst neben Alterswohnungen auch eine Kinderbetreuungsstätte und weitere Angebote für die ganze Bevölkerung.
Was war möglich?
Bis zum Baubeginn im Herbst 2010 sollte das Areal aber nicht ungenutzt bleiben. Die Stadt Zürich wollte den Platz der Quartier-und Stadtbevölkerung für eine Zwischennutzung zur Verfügung stellen. Dies in Form eines Freiraums, wo Ideen gemeinsam ausprobiert und umgesetzt werden konnten. So zum Beispiel Spiel- und Sportmöglichkeiten, Gartenaktivitäten, kulturelle Anlässe oder künstlerisches Schaffen.
Der Raum wurde der Bevölkerung unbürokratisch zugänglich gemacht und diese hatte die Möglichkeit, Projekte unterschiedlichster Art wie Gartenaktivitäten, Sportmöglichkeiten etc. auf diesem Areal verwirklichen zu können.
Welche Ziele wurden verfolgt?
- Umsetzung des vom Stadtrat formulierten Zieles einer «nachhaltig ausgerichteten Metropole»
- Unbürokratische, partizipative Gestaltung eines Freiraumes für eine bestimmte Zeitdauer
- In Dialog treten mit der Bevölkerung zum Thema «Freiräume in Seebach» (von wem wird das Areal - warum - genutzt? Gibt es in Seebach nirgends Möglichkeiten diese Interessen auszuüben?)
- Kontakt zur Natur und zum naturnahen Anbau
- Spiel und Sportmöglichkeiten, auch auf Initiative der Bevölkerung
- Temporäre Kulturanlässe für oder mit der Bevölkerung
- Aufwertung des Quartiers im Sinne einer Kultur- und Begegnungsstätte sowie eines attraktiven Ausflugszieles für die ganze Bevölkerung
So sollte z. B. der Interkulturelle Garten als Experimentierfeld verstanden werden, wo Artenvielfalt gelebt wird. Die Kompetenzfähigkeit eines jeden Einzelnen für gelebte Nachhaltigkeit wurde durch das Gartenprojekt gefördert.
Wer war angesprochen?
- Seebacher und Zürcher Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund
- Kinder und Jugendliche
- Interessensgruppen und Veranstalter mit Bezug zur Seebacher und Zürcher Bevölkerung und/oder die für diese ein Angebot erbringen wollten
Wer steckte dahinter?
Die Stadt Zürich stellte der Bevölkerung dieses Areal zur Verfügung.
Ermöglicht wurde das Projekt durch:
- Grün Stadt Zürich
- Mega!phon
- Gemeinwesenarbeit Zürich Nord
Im Download finden Sie einen Mustervertrag für die die Benutzung der Zwischenbrache.




