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Irisgarten Belvoirpark
Iris
Iris sind jene Pflanzen, die wir in den Gärten allgemein als Schwertlilien bezeichnen. Es sind uralte Kulturpflanzen, die sich besonders gut für Züchtungen eignen. Züchtungsanfänge bei verschiedenen Gattungen liegen mindestens 500 Jahre zurück. Die Ursprünge dieser Züchtungen gehen auf die Wildiris zurück, wie man sie heute noch in Naturschutzgebieten vorfindet. Es gibt Irisarten, die nur im Wasser oder im Sumpf gedeihen und andere, die möglichst trockene Standorte verlangen.
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Irisgarten Belvoirpark
Der Irisgarten im Belvoirpark wurde 1985 unter der Leitung von Walter Frischknecht vom damaligen Gartenbauamt angelegt. Er ist nicht wissenschaftlich systematisch aufgebaut, sondern will mit seiner Form- und Farbenpracht die Besucher erfreuen. Über 120 Sorten sind hier vertreten. Ihre Blütezeit reicht von März (Miniaturiris) bis Juli (Hohe Bartiris).
Miniatur- und Kleiniris
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Miniatur und Kleiniris
Die Miniaturiris (Iris reticula) sind Zwiebeliris, die warme und trockene Standorte lieben und zu den Frühlingsblühern zählen (ab März). Kleiniris (Iris barbate pumila) sind Rhizomiris und die niedrigste Form der Bartiris. Sie blühen von März bis Mai.
Halbhohe Bartiris
Halbhohe Bartiris sind nicht nur von der Wuchshöhe her, sondern auch wegen ihrer Blütezeit im Mai Vermittler zwischen früh und spät blühenden Iris. Im architektonisch gestalteten, symmetrisch angelegten Gartenteil sind halbhohe Bartiris im Zusammenspiel mit einer Frauenskulptur, einem Springbrunnen und niederen Buchshecken angeordnet.
Hohe Bartiris
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Hohe Bartiris
Nordamerika ist das Geburtsland dieser Neuzüchtungen. Ab etwa 1930 begannen in Oregon (USA) Liebhaber aus alten Sorten neue und bessere zu züchten. Diese kamen über England nach Europa und sind seit 1985 auch im Belvoirpark zu sehen. Es ist unglaublich, welche Farbkombinationen die hohe Bartiris hervorbringt. Kaum eine andere Blume besitzt diese Möglichkeiten und die Züchtung produziert immer wieder neue Überraschungen.

