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Zürichhorn

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Sanierung der Anlage

Die Grünanlagen am rechten Zürichseeufer werden jährlich von rund 2,5 Millionen Menschen besucht. Insbesondere das Zürichhorn entwickelt sich immer mehr zum Freizeit- und Naherholungspark; der Aufwand für den Unterhalt ist deshalb in den vergangenen Jahren enorm angestiegen. Um den veränderten Nutzungsansprüchen und Anforderungen an den Unterhalt entsprechen zu können, liess Grün Stadt Zürich im Jahr 2000 ein Konzept für eine Neugestaltung des Zürichhorns entwickeln. Dabei musste der Schönheit des Parks an der besonderen Lage am See natürlich Rechnung getragen werden.

Für das Zürichhorn wurde im Rahmen des Projekts «Plan Lumière» ein Konzept für eine Parkbeleuchtung ausgearbeitet, das gleichzeitig mit den Bauarbeiten umgesetzt werden sollte.

Sanierung Parkanlage Zürichhorn 


Zürichhorn - fotografiert von Giorgio von Arb - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Foto: Giorgio von Arb

Das Zürichhorn mit den rechtsufrigen Quaianlagen ist an lauen Sommerabenden die Pulsader Zürichs. Die mit Abstand meistbenutzten Grünanlagen der Stadt bieten nebst dem Flanieren, vom Badeplausch bis zum Sport aller Art fast für jeden Geschmack etwas. Die heutige Gestaltung des Zürichhorns und seiner Umgebung ist das Resultat einer gut hundertjährigen Entwicklung. Bis weit ins 19. Jahrhundert war das Delta des Wildbaches eine kaum berührte Idylle.

Geschichte der Anlage
Mit der Korrektur des stets überschwemmenden Wildbachs in den Jahren 1879 bis 1881 wurde die Landschaft durchgreifend verändert. Der Bach wurde südlich in den See abgeleitet und hiess fortan im unteren Teil Hornbach. Ein halbes Jahr nach der Eröffnung der Quaianlagen im Jahre 1887 wurde die Erweiterung der Parkanlage vom Seefeldquai bis zum Zürichhorn beschlossen. Die künftige Anlage sollte nicht nur Naturgenuss bieten, sondern auch der «Geselligkeit, Erholung und Belustigung» dienen.

Die mit der Gestaltung beauftragten Landschaftsarchitekten Otto Froebel und Evariste Mertens entwarfen eine grosszügige Parklandschaft unter Einbezug der bestehenden Bäume. Das Zürichhorn war immer wieder Mittelpunkt verschiedener Grossanlässe und Ereignisse, wie die Landesausstellung von 1939 oder die Schweizerische Gartenbauausstellung G59, die ihre Spuren hinterliessen.

Das veränderte Freizeitverhalten und der zunehmende Nutzungsdruck speziell auf die Quaianlagen und die daraus entstehenden Konflikte bleiben eine Herausforderung für Politiker und Pflegeverantwortliche. Auch in Zukunft wird Flexibilität in der Anpassung an neue Bedürfnisse nötig sein; Lohn dafür ist einer der lebendigsten und beliebtesten Orte Zürichs.

Wegbeschrieb:
Zürichhorn
Mit Tram Nr. 7 2, 4 bis Höschgasse oder Fröhlichstrasse
Mit Bus Nr. 912, 916 bis Elektrowatt Anlagestelle Schiff und Limmatschiff

Lageplan


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Beatenplatz 2
8001 Zürich


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Telefon 044 412 46 21
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