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Der Wald als Erosionsschutz und Wasserspeicher
Als Schutzwald werden jene Wälder bezeichnet, die geeignet sind, Naturgefahren wie Steinschlag, Hangrutsche, Murgänge und Hochwasser zu verhindern oder meistens zu vermindern. Somit schützen sie Menschen oder erhebliche Sachwerte. Auf dem Gebiet der Stadt Zürich sind 279 ha bzw. 12.5 % des Waldes als Schutzwald ausgeschieden.
Trinkwasser
Der Stadtwald schützt das Trinkwasser Zürichs. Knapp 10 % der Waldfläche sind Grundwasserschutzzonen. Dank der Filterwirkung des Waldbodens muss das Trinkwasser nicht weiter aufbereitet werden. Im Stadtwald befinden sich 342 Quellfassungen, welche den Hauptteil des Wassers für die rund 400 Quellwasserbrunnen in der Stadt liefern. Diese dienen in Notzeiten als unabhängige Wasserversorgung.
Erosion und Rutschungen
Jeder Baum entwickelt ein riesiges unterirdisches Netzwerk von Wurzeln. Er stützt damit das Erdreich und verhindert Erdrutsche. Gleichzeitig vermag der Waldboden in kurzer Zeit grosse Wassermengen aufzunehmen und hilft damit, Überschwemmungen zu verhindern.

