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Geschichte der Sammlung
Ende der 1920er-Jahre wollte der Kakteenzüchter Jakob Gasser seine Sammlung der Stadt verkaufen. Das Unterfangen scheiterte jedoch. 1929 erwarb der Warenhausbesitzer Julius Brann die Gassersche Sammlung und machte sie darauf der Stadt zum Geschenk. Ein Gutachten des Botanikprofessors Carl Schröter hatte bewirkt, dass die einmalige Kollektion als Schenkung doch gerne übernommen wurde. Die Sammlung wurde in den Gewächshäusern am alten Standort der Stadtgärtnerei am Mythenquai, unter dem damaligen Namen «Städtische Kakteensammlung» untergebracht.
| 1931 | Öffnung der Sammlung für das Publikum am alten Standort der Stadtgärtnerei am Mythenquai. |
|---|---|
| Staudengärtner Hans Krainz wird Leiter der Sammlung. | |
| 1938 | Beginn der Samensammlung. |
| 1939 | Die Sukkulenten-Sammlung ist Teil der Schweizerischen Landesausstellung 1939. |
| 1947 | Erste Erweiterung durch das grosse Schauhaus. |
| 1950 | Gründung der I.O.S. (Internationale Organisation für Sukkulentenforschung); die Zürcher Sammlung wird Schutzsammlung der I.O.S. |
| 1957 | Der erste Katalog der Sammlung erscheint. |
| 1958 | Neubau des Herbariums, des Labors und der Eingangshalle. |
| 1961 | Neubau der Schauhäuser G6, G8 und G9. |
| 1964 | Ersatz des alten Gewächshauses G4. |
| 1967 | Zweite erweiterte Ausgabe des Kataloges der Sukkulenten-Sammlung. |
| 1972 | Diedrich Supthut wird neuer Leiter der Sukkulenten-Sammlung. |
| 1978 | Beginn der Sprechstunden jeweils am Mittwochnachmittag. |
| 1980 | Eröffnung der Aussenanlage für winterharte Sukkulenten und Einbau von Heizungen in die bestehenden Frühbeetkästen. |
| 1981 | Jubiläum «50 Jahre Städtische Sukkulenten-Sammlung» in Verbindung mit einem Symposium; Publikation einer Festschrift (vergriffen). |
| 1983/84 | Renovation der alten Gebäude und Gewächshäuser sowie Neubau von Herbarium, Vortragssaal, Bibliothek, Büro und Personalräume, Magazin, Heizungsanlage, Frühbeetkästen, Anzuchtabteilung, Schauhäuser G3, G5 und G7. |
| 1986 | Anstellung eines wissenschaftlichen Mitarbeiters. |
| Umstellung der Datenbanken auf ein Computersystem. | |
| 1996 | Gründung des Fördervereins der Sukkulenten-Sammlung Zürich. |
| 1997 | Auftrag des Zürcher Gemeinderates an den Stadtrat, die Sukkulenten-Sammlung aus der Stadtverwaltung auszugliedern oder zu schliessen. |
| 1999 | Nach gründlicher und umfangreicher Abklärung der Bedeutung der Sukkulenten-Sammlung zieht der Gemeinderat den Auftrag zurück, wünscht aber weitere Abklärungen im Hinblick auf eine Verminderung der laufenden Kosten. |
| 2000 | Neuer Leiter der Sukkulenten-Sammlung ist Dr. Thomas Bolliger. |
| 2003 | Das Epiphytenhaus wird im Mai der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. |
| 2010 | Die Botanikerin Dr. Gabriela Wyss übernimmt ab 1. Januar die Leitung der Sukkulenten-Sammlung. |