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Kurzprofil Triemlispital
Stadtspital und Zentrumsspital
Als Dienstabteilung des Gesundheits- und Umweltdepartements der Stadt
Zürich ist das Triemlispital ein städtisches Unternehmen. In der
schweizerischen Spitallandschaft hat es den Status eines Zentralspitals
mit überregionalem Wirkungskreis und einer umfassenden medizinischen,
pflegerischen und therapeutischen Dienstleistungspalette.
Die
Grösse des Stadtspitals Triemli wird heute als ideal gesehen: Klein
genug, um effizient und überschaubar zu sein. Gross und vielseitig
genug, um interdisziplinär auf hohem Qualitätsniveau zusammenzuarbeiten.
Einzugsgebiet
Das Triemlispital versorgt die stadtzürcherische Bevölkerung, die
Gemeinden links von Zürichsee und Limmat sowie die angrenzenden
Gebiete. Das städtische Einzugsgebiet umfasst 172'000 Personen, der
weitere Umkreis rund 360'000 Personen.
In einigen Bereichen
bietet das Triemli hochspezialisierte Versorgung, die auch kantonalen
und ausserkantonalen Patientinnen und Patienten offen steht. Das
Triemli unterhält zu diesem Zweck Verträge mit benachbarten
'Zuliefererspitälern' in den Kantonen Glarus, Graubünden, Schwyz, Uri,
Zug, Schaffhausen und Zürich.
Im Dienst der Bevölkerung
Als
öffentliches Spital bietet dasTriemli ein breites medizinisches Angebot
auf hohem Qualitätsniveau mit modernster Diagnostik und Therapie rund
um die Uhr. Das Angebot wird durch 10 Kliniken, 5 Institute und
verschiedene integrierte Facharztabteilungen (Zusammenarbeit mit
ausgewählten Konsiliarärzten und Konsiliarärztinnen) erbracht. Die
Notfallabteilung des Stadtspitals Triemli ist die zweitgrösste des
Kantons Zürich.
Als sehr erfolgreich hat sich die 2001 eröffnete interdisziplinäre Privatstation
erwiesen, die im Bereich der hochspezialisierten Versorgung grosses
Echo findet. Sie ist 2005 weiter ausgebaut worden. Das Stadtspital
Triemli verfügt (inkl. Frauenklinik Maternité im benachbarten Gebäude)
über insgesamt 262 Patientenzimmer, aufgeteilt in
- 112 Einerzimmer
- 76 Zweierzimmer
- 5 Dreierzimmer
- 69 Viererzimmer
Kompetenzzentren
Über die einzelnen Fachdisziplinen hinweg wird im Triemli ausgesprochen interdisziplinär zusammengearbeitet. Als Kompetenzzentren gelten insbesondere
- die Notfallversorgung und Intensivmedizin
- das Herzzentrum (mit Kardiologie, Herzchirurgie, interventioneller Radiologie und Gefässchirurgie)
- die Viszeralchirurgie und Gastroenterologie
- das Tumorzentrum, resp. die Onkologie mit Tumorchirurgie, medizinischer Onkologie, Radio-Onkologie und Pathologie
- die Rheumatologie mit Traumatologie, Orthopädie und Neurochirurgie sowie
- die Geburtshilfe und Neonatologie (enge Zusammenarbeit der Frauenklinik Maternité mit der Klinik für Kinder und Jugendliche).
Einzigartig im Triemli sind auch die konsiliarischen Dienstleistungen des Dermatologischen Ambulatoriums. Auf ärztliche Verordnung kann dieser fachärztliche Bereich bei stationären Patientinnen und Patienten mit Haut- oder Geschlechtskrankheiten beigezogen werden.
Die qualitativ gute medizinische Versorgung in einer Region steht und fällt auch mit Kooperationen unter den Spitälern. Speziell im Bereich der Spitzenmedizin kooperiert das Stadtspital Triemli mit anderen Spitälern, beispielsweise arbeitet das Herzzentrum Triemli im Bereich der Herzchirurgie sehr eng und ergänzend mit dem Universitätsspital zusammen.
Geschichte der Stadtspitäler in Zürich
Der Ursprung der beiden Stadtspitäler geht auf die grosse
Spitalbettennot zurück, die in Zürich anfangs bis Mitte des letzten
Jahrhunderts unhaltbare Ausmasse annahm. Politisch konnte man sich
damals über Jahrzehnte auf keine Lösung einigen. Schliesslich nahm die
Stadt mit zwei Grossprojekten das Heft selbst in die Hand, um die
unerträglich gewordene Situation zu beheben. Sie baute und eröffnete zwei Stadtspitäler:
1953 das Stadtspital Waid
(heute 291 Betten für die Region Zürich Nord)
1970 das Stadtspital Triemli
(heute 557 Betten, für die Bevölkerung links der Limmat und überregional).
Mit
beiden Spitälern stellt die Stadt Zürich auch heute und für die Zukunft
sicher, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt unabhängig
ihrer Herkunft und sozialen Stellung angemessen medizinisch versorgt
werden.

