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Erweiterung Depot Oerlikon
Mitte Mai 2010 ist Baubeginn für den Erweiterungsbau des Depots Oerlikon. Dieser wird notwendig, damit die zusätzlichen Cobra-Fahrzeuge der Glattalbahn abgestellt werden können.
Durch die schrittweise Inbetriebnahme der Glattalbahn und der Cobra-Flotte besteht das Bedürfnis nach mehr Abstellplatz für die zusätzlichen Fahrzeuge. Als Betriebshof bietet sich das Depot Oerlikon an. Damit der zusätzliche Bedarf nach Abstellgleisen gedeckt werden kann, muss das Depot Oerlikon erweitert werden. Auf dem Areal gegen die Dörfli- und Wallisellenstrasse verfügt das Tramdepot noch über Ausbaureserven. Ende der 1990er-Jahre haben die VBZ durch ein Planungsbüro abklären lassen, wie weit die Abstellanlage vergrössert werden kann. Die Machbarkeitsstudie ergab, dass sich das Gelände gut für zusätzliche Abstellgleise eignet. Eine zweite, im Auftrag des Amtes für Städtebau durchgeführte Studie kam zum Schluss, dass ein Depotausbau architektonisch gut ins Stadtbild passt. Ziel der Depoterweiterung ist, eine städtebaulich, architektonisch, denkmalpflegerisch sowie aussenräumlich anspruchsvolle und zeitgemässe Erweiterung zu realisieren. Sie soll betrieblich, nachhaltig und wirtschaftlich vorbildlich sein.
Die neue Abstellhalle, bestehend aus Erweiterungs- und Ersatzbau für die ehemalige Busgarage, wird als Abstellanlage für die Tram-Fahrzeuge genutzt. Unterhalb der Abstellhalle ist eine Parkgarage für rund 46 Parkplätze geplant. Im Erweiterungsbau sind vier neue Gleise vorgesehen, welche für den Durchlaufbetrieb an die bestehende Gleisanlage angeschlossen werden sollen. Es wird davon ausgegangen, dass so rund 250 Meter zusätzliche Nutzgleislänge gewonnen werden können.
Unter dem Depot Oerlikon wird die bereits bestehende Kontakt- und Anlaufstelle des Sozialdepartements neu gebaut. Sie soll betrieblich vom Depot unabhängig sein. Sie wird einen eigenen, möglichst direkten Eingang sowie Ausgang für die Klientinnen und Klienten aufweisen.
Auf der Aussenhülle des Depots Oerlikon wird eine Kunstinstallation zu sehen sein im Rahmen von „Kunst am Bau“. Der Wettbewerb dafür ist abgeschlossen, der Gewinner steht fest. Die Installation wird die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich ziehen, ein Teil davon ist auf der Visualisierung zu sehen.

