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Neue Abstellanlage Kalkbreite

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Ende März 2010 haben die Bauarbeiten für die neue Abstellanlage Kalkbreite begonnen, die erste Etappe der neuen Depotstrategie. Die Abstellanlage ist für die VBZ aus sicherheitstechnischen und betrieblichen Gründen dringend nötig. Die Gleise sind in einem sehr schlechten Zustand, müssen aber noch in diesem Jahr einer erhöhten Belastung standhalten. Es sollen dort zusätzliche Trams abgestellt werden aus andern Depots, die zeitweise ausser Betrieb sind.

Zeichnung des künftigen genossenschaftlichen Wohnbaus mit integrierter Abstellanlage.

Die Genossenschaft Kalkbreite will über der gleichnamigen Tramabstellanlage ein urbanes Zentrum des genossenschaftlichen Wohnungsbaus errichten. Bevor die Bauarbeiten beginnen können, müssen die VBZ die aus den 30er Jahren stammende Gleisanlage erneuert haben. Sie hat das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und ist nur noch notdürftig unterhalten. Gleichzeitig mit der Gleisanlage werden auch die nötigen Fundationen und andere Tiefbauten für die spätere Überdachung gebaut. Diese Vorarbeiten sind für die nachfolgende Realisierung des Wohn- und Gewerbebaus zwingend.

Betriebliche Gründe
Der baldige Start der Bauarbeiten ist für die VBZ auch aus betrieblichen Gründen notwendig. Für die restlichen Cobra-Trams, die im Jahr 2010 in Zürich eintreffen, braucht es in mehreren Depots Anpassungen für den Unterhalt. Während der Bauzeit können diese Depots nicht vollständig genutzt werden, und es braucht Ausweichmöglichkeiten in den andern Anlagen, auch in der Kalkbreite. Die abgefahrenen Gleise könnten aber dieser zusätzlichen Belastung nicht mehr standhalten. Für die möglichen Rochaden zwischen den Depots kommt erschwerend hinzu, dass während des Umbaus des Escher-Wyss-Platzes während der Sommerferien 2010 das Depot Hard ausser Betrieb ist und auch die Abstellmöglichkeiten im Depot Oerlikon während der Bauarbeiten für die Erweiterung eingeschränkt sind. Umso dringender braucht es die Abstellplätze in der Kalkbreite.

Abbruch des Kalkbreite-Gebäudes als Voraussetzung
Die Planung der Bauarbeiten erwies sich als komplex, galt es doch, diese mit dem Bauprojekt der Genossenschaft Kalkbreite und mit weiteren Bauarbeiten der VBZ in Einklang zu bringen. Ferner waren die Arbeiten des Tiefbauamtes der Stadt Zürich für die Umsetzung der Flankierenden Massnahmen in der Seebahnstrasse mit zu berücksichtigen. Die Gesamtplanung hat ergeben, dass die neue Abstellanlage Kalkbreite im Zeitraum von März bis November 2010 erstellt werden muss. Der Bau der neuen Gleisanlage setzte den Abbruch des Gebäudes Kalkbreite 4 voraus.



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