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Geschäftsbericht

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Editorial

Markterfolg
2010 fuhren mit den VBZ so viele Menschen, wie noch nie zuvor in ihrer 128-jährigen Geschichte, nämlich 318 Millionen Fahrgäste; 3 Millionen (0.9 Prozent) mehr als im Vorjahr. Damit machten die VBZ den kleinen, konjunkturell bedingten Einbruch von 2009 wieder mehr als wett. Auch bei der Qualität gab es Bestnoten für die VBZ. Sie konnten bei der ZVV-Befragung zur Servicequalität erneut zulegen. Bei der Fahrleistung stieg die Gesamtnote um weitere 2 auf 77 Punkte. Die kontinuierlichen Qualitätsanstrengungen zeigen damit ihre Wirkung. Die VBZ agieren auf einem sehr hohen Niveau und sie sind sich bewusst, dass Stillstand Rückschritt bedeuten würde. Nur Unternehmungen, die sich durch eine hohe Innovationskraft auszeichnen, behaupten sich auch künftig im Markt.

Innovationskraft
Nicht revolutionäre, dafür kontinuierliche Entwicklung, ist die Strategie der VBZ. 2010 haben die VBZ wieder einige sehr wirkungsvolle Massnahmen umgesetzt. So konnte mit dem Niederflurkonzept für das ganze VBZ-Netz ein einfacherer Zugang für mobilitätsbehinderte Menschen geschaffen werden. Die Reise mit dem öffentlichen Verkehr ist jetzt für alle Menschen planbar – zudem mit einer hohen Verlässlichkeit. Die Evaluation der nächsten Tramgeneration wurde mit einem Tramcasting in die Wege geleitet. Der Bau des Trams Zürich-West schreitet planmässig voran. Die Inbetriebnahme im Dezember 2011 ist gesichert. Mit dem Projekt der Tramverbindung über die Hardbrücke ist bereits die zweite Etappe des Angebotskonzeptes 2025 planmässig auf Kurs. In der Fahrgastinformation wird ein Quantensprung spürbar: Die Fahrgäste schätzen die neuen Haltestellen- und Fahrzeuganzeigen mit den Echtzeit-Informationen. Auch bei der Personalrekrutierung gehen die VBZ neue Wege. Sie setzen konsequent auf neue elektronische Medien. Mittels Kurzvideos bewerben sich die Vorgesetzten gleich selbst bei potenziellen künftigen Mitarbeitenden. Dies sind nur einige Beispiele. Geneigte Leserinnen und Leser werden in diesem Geschäftsbericht 2010 weitere Zeugnisse der Innnovationskraft der VBZ Züri-Linie entdecken.

Kampf um Raum und Zeit
Zwei knappe Ressourcen, aber ganz fundamental, damit die VBZ ihre Rolle im städtischen Verkehr weiterhin erfolgreich wahrnehmen können. Die Mobilitätsstrategie der Stadt Zürich setzt das Ziel, dass das künftige Mobilitätswachstum zu 100 Prozent umweltfreundlich bewältigt werden muss. Der öffentliche Verkehr spielt dabei, wie bereits in der Vergangenheit, die zentrale Rolle. Dafür braucht er Platz – auf der Strasse, wenn er rollt oder rollen sollte, aber auch wenn er ruht, nämlich in Form von Garagen und Depots. Seit über 40 Jahren bewältigen die VBZ ihre Entwicklung mit den bestehenden Anlagen; im gleichen Zeitraum ist die Anzahl Fahrgäste um 60 Prozent gestiegen. Die VBZ haben Mitte 2010 ihre integrierte Anlagenstrategie präsentiert. Sie setzen sich engagiert für deren Umsetzung ein, sind aber dringend auf die tatkräftige Unterstützung von städtischen Dienststellen und Behörden angewiesen. Das Gleiche gilt für den Strassenraum. Denn nur: Wo wir fahren, lebt Zürich.

Herzlich Ihr

Dr. Guido Schoch

Direktor


Der Geschäftsbericht 2010 zum Download


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