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Geschichte der Seilbahn Rigiblick

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Die Seilbahn Rigiblick im Eröffnungsjahr 1901 auf dem Viadukt über der Hadlaubstrasse.

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Die Seilbahn Rigiblick im Eröffnungsjahr 1901

Im Jahre 1893 stellt die Firma A. Grether & Cie. ein Gesuch für den Bau einer Tramlinie, die von der Bergstation des Polybähnli via Rigiplatz - Rigistrasse - Germaniastrasse bis zum Germaniahügel führen soll. Ziel ist es, die bauliche Entwicklung des Quartiers Oberstrass und den Zürichberg als Naherholungsraum zu fördern. Das Projekt wird jedoch nicht verwirklicht. Stattdessen wird am 4. April 1901 die "Seilbahn Rigiviertel" in Betrieb genommen - notabene die steilste und (nach 1919) die erste automatische Seilbahn von Zürich. Sie führt von der Universitätsstrasse bis zur Germaniastrasse.

Die Seilbahn führt bereits im ersten Jahr 18 000 Fahrten aus und transportiert 95 000 Passagiere.

Rund fünfzig Jahre später, in den Jahren 1950/51, werden die alten hölzernen Wagenkasten zerlegt. Die Seilbahn erhält neue, nun rote Wagenkästen mit metallenen Hüllen.

1978 wird die alte Bergstation Germaniastrasse umgebaut. Neben der kompletten technischen Modernisierung der Seilbahn im 1978/79 wird die Strecke zudem um 80 Meter bis zum Rigiblick verlängert. Auch werden die alten roten Wagen durch die heutigen blau-weissen Kabinen ersetzt. Und: Die Seilbahn erhält einen neuen Namen, den sie bis heute trägt: Seilbahn Rigiblick. Am 29. Mai 1979 wird die neue Seilbahn schliesslich in Betrieb genommen. Sie ist die erste vollautomatische, konzessionierte Seilbahn in der Schweiz mit Zwischenstationen.

Die Seilbahn Rigiblick wird heute pro Jahr von rund 600 000 Fahrgästen benutzt, wobei rund 64% der Fahrgäste bergaufwärts fahren. Sie präsentiert sich auch 30 Jahre nach dem grossen Umbau und weit über 100 Jahre nach der Inbetriebnahme noch immer als zeitgemässes und sicheres Verkehrsmittel.



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