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Unternehmensgeschichte

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Unternehmensgeschichte

1882 Eröffnung der Rösslitram-Linien der privaten «Zürcher Strassenbahn AG» (Tiefenbrunnen–
Bellevue–Bahnhofplatz–Paradeplatz–Stockgasse und Helmhaus–Paradeplatz–Friedhof Sihlfeld)
1894 Eröffnung der ersten elektrisch betriebenen Tramlinien der privaten Gesellschaft «Elektrische Strassenbahn Zürich/ESZ» (Bellevue–Kreuzplatz–Burgwies und Bellevue–K unsthaus–Römerhof–Kreuzplatz)
1896 Die Stadt Zürich kauft die «Elektrische Strassenbahn Zürich» und gründet den kommunalen Betrieb «Städtische Strassenbahn Zürich/StStZ»
1897 Übernahme der «Zürcher Strassenbahn AG» durch die Stadt Zürich
1903-1920 Übernahme verschiedener privater Strassenbahngesellschaften durch die Stadt Zürich
1906 Einführung der Liniennummerierung
1927 Eröffnung der ersten Autobuslinie (Utobrücke–Schmiede Wiedikon–Albisriederplatz–Nordbrücke–Rigiplatz).

Der «Kraftwagenbetrieb der Städtischen Strassenbahn Zürich» wird als besondere Unternehmung mit eigener Rechnung der Strassenbahn angegliedert
1929 Inbetriebnahme der ersten vierachsigen Motorwagen (Elefant)
1931 Übernahme der beiden letzten privaten Strassenbahngesellschaften «Limmattal-Strassenbahn/LSB» und «Zürich–Oerlikon–Seebach–Strassenbahn/ZOS» durch die Stadt Zürich

Eröffnung des «Überland-Kraftwagenbetriebes» mit den Linien Dietikon–Schlieren–Weiningen, Höngg–Unterengstringen und Seebach–Glattbrugg
1935 Umbenennung des Kraftwagenbetriebes auf «Autobusbetrieb der StStZ»
1939 Eröffnung der ersten Trolleybuslinie
(Bezirksgebäude–Bucheggplatz)
1950 Die StStZ ändert ihren Namen in:
«Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich/VBZ»
1955 Erster Gelenkautobus
1957 Erster Gelenktrolleybus

Einweihung der Busgarage Hagenholz
1959 Höchster Personalbestand: 2741 Mitarbeitende
1960 Erster Gelenkmotorwagen
1962 Die Vorlage Tiefbahn Zürich wird von den
StimmbürgerInnen verworfen
1963 Neue Tarifordnung/Ersatz der Wochenknips-
karten durch Wochensichtkarten; kondukteurlose Anhängewagen
1966 Umstellung der Trolleybus- und Autobuslinien auf vollständige Selbstbedienung; Einführung der Billettautomaten

Ablieferung der Gelenkmotorwagen Be 4/6, Typ Mirage und Einführung der Doppeltraktion
1968 Einführung der Dachreklame
1969 Umstellung der Strassenbahnlinien auf Selbstbedienung

Einweihung der neuen Autobus- und Trolleybus-Garage Hardau
1971 Die Funkleitstelle nimmt ihren Betrieb auf
1973 Die U- und S-Bahn-Vorlage wird von den StimmbürgerInnen verworfen
1975 Einweihung der neuen Zentralwerkstatt in Zürich Altstetten
1976 Inbetriebnahme der neuen Gelenkmotorwagen Be 4/6, Typ Tram 2000

Verlängerung der Tramlinie 4 vom Sportplatz Hardturm bis Werdhölzli (erste Verlängerung seit 1954)
1977 Die Volksinitiative zur Förderung des öffentlichen Verkehrs wird angenommen und ein Kredit von 200 Millionen Franken bewilligt
1978 Umbenennung in «Verkehrsbetriebe Zürich», für PR- und Werbezwecke in «VBZ Züri-Linie»
1979 Einstellung der ersten Wagenführerin
1983 Einführung eines 7- bis 8-Minuten-Takts beim Tram
1985 Einführung der «Regenbogenkarte»

Eröffnung «Belcafé» im Bellevue-Rondell
1986 Eröffnung der Tramlinienverlängerung nach Schwamendingen und Inkrafttreten eines neuen Linienkonzepts

Erstes Linientaxi (73) erschliesst Friesenbergquartier
1987 100’000er-Verkaufsmarke für die Regenbogenkarte überschritten
1988 Einführung der Jugendkarte «Regenbogen 25»

Neues Marktangebot: Quartierbusse, Linien 35, 37, 38, 79
1989 Einweihung des Trammuseums Zürich im historischen Tramdepot Wartau

Die VBZ rüsten als erste schweizerische Verkehrsunternehmung 132 Standard- und 26 Gelenkautobusse mit Partikelfiltern aus
1990 Millionster Quartierbusfahrgast ermittelt

Die VBZ werden Partner im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV)

Erster Niederflurbus wird der Presse vorgestellt
1991 Pilotprojekt Heureka, die nationale Forschungs-Ausstellung ohne Parkplätze; Infokonzept mit Aktionen und Streckenerweiterung für Buslinie 89
1993 «Die schlanke Züri-Linie»: das Sparkonzept, das der finanziellen Lage der Stadt entgegenkommt, wird eingeführt

Einweihung des neuen Betriebs- und Verwaltungsgebäudes «Silberwürfel» in Altstetten
1994 Das Programm «schlanke Züri-Linie» wirkt: Die VBZ senken ihren Gesamtaufwand gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Mio. Franken und bauen ihre Schuld an die Stadtkasse um 10,7 Mio. Franken ab

Die VBZ bieten in Zusammenarbeit mit dem Tages-Anzeiger einen Nachtbusbetrieb an
1995 Die Kombination von öffentlichem Verkehr und der Möglichkeit, Autos zu mieten, heisst «züri mobil»; ein Angebot der VBZ
1996 Die VBZ stehen im Wettbewerb: 3 ausgeschriebene Linien gehen an einen privaten Konkurrenten

Im «Regenbogentram» wird das Interieur der Zukunft getestet. 3’000 Feedbacks von Fahrgästen fallen mehrheitlich positiv aus
1997 VBZ goes internet: www.vbz.ch
1998
Tramlinie 11 wird bis Messe/Hallenstadion verlängert

Verlängerung der Trolleybuslinie 33 bis zum Bahnhof Tiefenbrunnen
1999
Fast-Streik, Verhandlungen mit der Gewerkschaft, Gründung der «Groupe de Réflexion» zur Erarbeitung des «Einigungsmodells»
2000 Neues Buskonzept im Limmattal mit konsequenten Anschlüssen von und zur S-Bahn

Gratiszeitung 20Minuten in Trams und Trolleybussen
2001 Auslieferung der ersten Fahrzeuge der neuen Tramgeneration «Cobra» Inbetriebnahme eines Prototyps «Sänfte» (Umbau eines Trams 2000 durch Einfügen eines niederflurigen Mittelteils in der eigenen Werkstatt)
Komplette Restaurierung des Märlitrams
2002 75 Jahre Autobus: grosses Jubiläumsfest in der Busgarage Hardau Stadtrat Andres Türler wird neuer Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich
Beschaffung von 40 neuen Standard-, 10 Gelenk- und 8 Quartierbussen; alle Fahrzeuge sind niederflurig
2003 Schweizer Premiere: seit November sind zehn neue Gelenkautobusse mit einer Länge von 18.75 Meter im Linieneinsatz

Das Cargotram, eine Dienstleistung von ERZ und VBZ zur Entsorgung von Sperrgut und Alteisen, gewinnt den Innovationspreis öffentlicher Verkehr

Das gesamte VBZ-Netz für den täglichen Linienbetrieb ist mit automatisierten Weichen mit Liniencodierung ausgerüstet
2004 Nach dem Buscarrier im Jahr 2002 werden auch Tramcarrier, Netz und Markt mit dem Qualitätsgütesiegel II von Schweiz Tourismus ausgezeichnet

Gleiserneuerung und Neubau der Wartehallen am Bahnhofplatz

Die VBZ erhalten die Konzession für Bau und Betrieb des Tram Zürich West
2005 Umbau von insgesamt 23 Trams 2000 zu Sänften ist abgeschlossen.
2006 Die VBZ präsentieren eine Studie zur Liniennetzentwicklung bis 2025

Inbetriebnahme der 1. Etappe der Glattalbahn in Form einer Verlängerung der Tramlinie 11 von Messe/Hallenstadion bis Auzelg
2007 Internationaler Kongress «Stadt und Verkehr» von der ETH und den VBZ zum Jubiläum 125 öffentlicher Verkehr in Zürich

Verlängerung der Tramlinie 5 von der Enge bis Laubegg

Eröffnung des neuen Trammuseums in der Burgwies

Der erste Doppelgelenk-Trolleybus mit einer Länge von 24,7 Meter geht in Betrieb

Der Objektkredit für den Bau des Tram Zürich-West wird von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern in Stadt (69,3 Prozent Ja) und Kanton (69,9 Prozent Ja) deutlich angenommen
2008
Gestaltung von sieben Spezialfahrzeugen zur EURO 2008 zusammen mit kommerziellen Partnern als einmalige Sonderaktion

Inbetriebnahme der ersten 70 Abfahrtsanzeiger der neusten Generation mit Echtzeitinformation

Im September erfolgt der Spatenstich zum Tram Zürich-West

Inbetriebnahme der 2. Etappe Glattalbahn in Form einer Verlängerung der Tramlinie 10 bis zum Flughafen Zürich

Zum Fahrplanwechsel im Dezember passen die VBZ ihr Taktraster den veränderten Fahrgastbedürfnissen an (Takterhöhung zu den Abendzeiten und an Wochenenden)
2009

Erste Gleislegung sowie Inbetriebnahme der ersten Haltestelle Tram Zürich-West

2010

Auslieferung der letzten Fahrzeuge der Tramgeneration «Cobra», gleichzeitig werden die Mirage-Trams ausser Betrieb genommen

Inbetriebnahme der 3. und letzten Etappe Glattalbahn: Die Tramlinie 12 verkehrt zwischen Bahnhof Stettbach und Flughafen Zürich

2011 Die 3.2 Kilometer lange Neubaustrecke Tram Zürich-West geht am 11. Dezember in Betrieb


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