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Geschäftsbericht

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Jahresbericht 2010/2011

Jahresbericht 2010/2011

Der ausführliche und reich illustrierte Jahresbericht 2010/2011 des Stadtspitals Waid zum Download.

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Jahresbericht 2009/2010

Jahresbericht 2009/2010

Der ausführliche und reich illustrierte Jahresbericht 2009/2010 des Stadtspitals Waid zum Download.

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Ein neues Rekordergebnis

Für das Jahr 2010 kann das Stadtspital Waid ein neues Rekordergebnis präsentieren: 38’804  Patientinnen und Patienten wurden behandelt - 9'528 stationär und 29'276 in den Ambulatorien und im Notfallzentrum.

Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der stationär versorgten Patientinnen und Patienten um 238 bzw. 2.6% angestiegen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist um 0.3 Tage von 10.2 Tagen auf 9.9 Tage gesunken. Bedingt durch die gesunkene durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist bei den Pflegetagen ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen. Bei total 92'224 Pflegetagen betrug die Abnahme 230 Tage (-0.2%). Dadurch sank auch die Belegung der Betten von 84.4% auf 84.2%. Von den insgesamt 300 betriebenen Betten waren im Jahresdurchschnitt 253 Betten belegt.

Steigende Patientenzahlen bei gleichzeitig kürzerer Aufenthaltsdauer ist ein Trend, der sich seit mehreren Jahren beobachten lässt. Einerseits ist er auf die verbesserten Behandlungsmethoden und effizienteren Behandlungsabläufe zurückzuführen, andererseits werden Behandlungen zunehmend ambulant statt stationär durchgeführt. Wurden letztes Jahr 25'786 ambulante Patientinnen und Patienten gezählt, waren es im Jahr 2010 29'276.

 


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Hohe Zufriedenheit mit der Notfallpraxis

Im Notfallzentrum ist ein starker Anstieg der Patientenzahlen festzustellen. Während im Vorjahr 19'525 Patientinnen und Patienten im Notfallzentrum behandelt wurden, waren es im Jahr 2010 bereits 21'373. Die grössere Anziehungskraft des Notfallzentrums im Stadtspital Waid lässt sich zu einem grossen Teil damit erklären, dass die Notfälle nicht nur auf der eigentlichen Notfallstation, sondern alternativ in der neuen Notfallpraxis behandelt werden.

Seit der Inbetriebnahme im März 2009 verzeichnet die Notfallpraxis, die das Stadtspital Waid zusammen mit Hausärztinnen und Hausärzten betreibt, einen grossen Erfolg. Durch die Aufteilung in komplexere und einfachere Unfälle kann sich das Personal auf der Notfallstation bzw. in der Notfallpraxis effizienter um die Behandlung kümmern. Zudem haben sich die Wartezeiten der Patientinnen und Patienten deutlich gekürzt. Erste Ergebnisse einer wissenschaftlichen Begleitforschung des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie und des Instituts für Hausarztmedizin der Universität Zürich haben gezeigt, dass die Aufteilung in Notfallstation und Notfallpraxis für alle Beteiligten - Patientinnen, Patienten, Spitalpersonal und Hausärzteschaft - nur Vorteile bringt.

 


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Neuer medizinischer Direktor

Im Sommer 2010 wurde der langjährige Medizinische Direktor und Chefarzt der Klinik für Medizin, Prof. Dr. Hugo Bühler, pensioniert. Seine Nachfolge als Medizinischer Direktor trat Dr. Daniel Grob an. Seit 20 Jahren ist Dr. Daniel Grob am Stadtspital Waid tätig, anfänglich als Oberarzt, seit 1998 als Co-Chefarzt. 2001 übernahm er als Chefarzt die Leitung der heutigen Klinik für Akutgeriatrie. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Universität Zürich ist Dr. Daniel Grob Mitglied der zentralen Ethikkommission der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften SAMW und Gesundheitsrat des Kantons Appenzell-Ausserrhoden. 

Der neue Medizinische Direktor legt viel Wert auf gute Kommunikation. Nicht nur spitalintern, sondern auch nach aussen. So betont Dr. Daniel Grob beispielsweise die Wichtigkeit einer Kooperation mit dem städtischen Schwesternspital, dem Stadtspital Triemli, für die Sicherstellung einer optimalen Gesundheitsversorgung in der Stadt Zürich.

 


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Intensive Vorbereitung auf die DRG-Einführung

Die landesweite Einführung des Fallpauschalen-Systems Swiss-DRG erfolgt auf den 1. Januar 2012. Auf diesen Wechsel bereitet sich das Stadtspital Waid seit zwei Jahren intensiv vor. Beim neuen Finanzierungssystem wird jeder Spitalaufenthalt mittels bestimmter Kriterien einer von ca. 1100 Fallgruppen zugeordnet und pauschal vergütet. Neu ist genau festgelegt, wie lange eine Patientin oder ein Patient durchschnittlich pro Fallgruppe im Spital liegen sollte und wie hoch der Schweregrad bzw. die Behandlungsintensität im Mittel sein wird.

Um bestmöglich auf die neuen Herausforderungen reagieren zu können, hat die Spitalleitung sieben Projekte in die Wege geleitet, welche den Systemwechsel erleichtern und optimieren sollen. Den Projekten ist gemeinsam, dass sie die Verbesserung der Prozesse und Abläufe im Spital zum Ziel haben. Zum Beispiel wird bei jeder Patientin und bei jedem Patienten gleich zu Beginn eine Planung des gesamten Spitalaufenthaltes gemacht.

Die allgemeine Befürchtung, dass es unter DRG zu verfrühten Entlassungen kommt, konnten erste Erfahrungen mit dem System in Deutschland und der Schweiz bereits widerlegen.   

 


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