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Fachdienst MNA

Jugendliche des Zentrums für minderjährige Asylsuchende Lilienberg

Der Fachdienst MNA führt ein spezialisiertes Angebot an Unterbringungs- und Betreuungsformen für unbegleitete Kinder und Jugendliche des Asylbereichs im Kanton Zürich. Diese Dienstleistungen erbringt der Fachdienst im Auftrag der kantonalen Sicherheitsdirektion.
 

Platzierung der Jugendlichen

Die kantonale Platzierungsstelle der Asylkoordination KSA weist unbegleitete Minderjährige dem Fachdienst MNA zur Unterbringung und sozialpädagogischen Betreuung zu. Die meisten Jugendlichen werden in sozialpädagogische Wohngruppen im MNA-Zentrum Lilienberg oder in der MNA-Aussenstelle betreut. In Einzelfällen kommt es zu einer eng begleiteten Platzierung in einer ambulanten Betreuung oder einer Sonderunterbringung. Jüngere Kinder werden in der Regel bei Pflegefamilien untergebracht.
Falls dem Kindswohl entsprechende Wohn- und Betreuungsverhältnisse gewährleistet sind, können die Kinder und Jugendlichen bei Verwandten oder in Gastfamilien platziert und ambulant durch den Fachdienst MNA und die Zentralstelle MNA betreut werden.
Nach Erreichen des 18. Altersjahres wechseln die minderjährigen Asylsuchenden in die Erwachsenenstrukturen.

Bezugspersonensystem und fachliche Vernetzung

Die Mitarbeiter/innen des Fachdienstes MNA betreuen die Kinder und Jugendlichen sozialpädagogisch im Rahmen eines Bezugspersonensystems. Dieses beinhaltet die Eingliederung in Tagesstrukturen, das Garantieren der psychosozialen Integrität, Gesundheitsförderung, Aufbau verlässlicher Beziehungen. Dazu gehören regelmässige Gespräche, die bei Bedarf auch durch den PsychoSozialen Dienst PSD unterstützt werden. Je nach Stand des Asylverfahrens gilt es eine rückkehrorienterte Perspektive zu entwickeln. Wichtig ist auch der Austausch mit Rechtsvertreter/innen, mit den Bezugspersonen im Alltag und allfällig involvierten Spezialist/innen.

Schule und Ausbildung

Kinder bis 16 Jahren werden in der Regel öffentlich eingeschult. Einigen wenigen Jugendlichen gelingt es nach dem obligatorischen Schulbesuch, eine Lehrstelle zu finden und dafür eine Arbeitsbewilligung zu erhalten. Für nicht mehr schulpflichtige Jugendliche bis zum 18. Altersjahr sind verschiedene Bildungsangebote vorgesehen. Beispielsweise können sie ihre unterbrochene Schulbildung beenden oder BrückenangeboteIntegrationsprogramme oder Qualifizierungsprogramme besuchen. 

Kontakt

AOZ
Sozialhilfe und Unterbringung
Zypressenstrasse 60
8040 Zürich
Fax +41 44 415 65 01
Kontaktformular

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