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Fachveranstaltung: Betreuung und Beratung von geflüchteten LSBTQI-Menschen

Veranstaltung

Praxisorientierter Input und Austausch

Menschenrechtsverletzungen aufgrund der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität stellen Asylgründe in Europa dar. Lesben, Schwule, Bi-, Trans-, Queer- und Intersexuelle (LSBTQI*) Menschen, die Asyl beantragen, stehen jedoch vor besonderen rechtlichen und sozialen Herausforderungen, wenn sie das Asylverfahren durchlaufen.

Im Rahmen dieser Fachveranstaltung diskutiert Dr. Mengia Tschalaer (Queeres Europäisches Asylnetzwerk) die spezifischen Schwierigkeiten von LSBTQI*-Geflüchteten in Bezug auf Unterkunft, Gesundheit und soziale Unterstützung während des Asylprozesses. Zudem werden Massnahmen aufgezeigt, die zum erweiterten Schutz von LSBTQI*-Geflüchteten beitragen.

Ziel dieser praxisorientierten Veranstaltung ist es, einerseits einen Einblick ins Thema LSBTQI* im Asylbereich zu geben und andererseits ein Forum zu bieten, wo praktische Fragen zur Umsetzung von Schutzkonzepten für LSBTQI*-Geflüchtete beantwortet werden können. Letzteres gerade auch im Hinblick auf die andauernde Corona-Pandemie.

Zielgruppe
Offen für alle interessierten Personen

Zeit und Ort
16.00 – 17.30 Uhr, per Zoom

Moderation
Rebekka Salm, Wissensvermittlung und Kommunikation AOZ

Inputs
Dr. Mengia Tschalaer, Assistenz Professorin für Ethnologie an der City University of New York und Koordinatorin des Queer European Asylum Network

Kosten
CHF 40.–

Anmeldung
Bis 24. Juni 2021 mit folgenden Anmeldeformular