Was ist deine Motivation für die Funktion als Berufsbildnerin?
Mich motiviert es, Lernende auf ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten und zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln und selbstständiger werden: Aus anfangs unsicheren Jugendlichen werden selbstbewusste junge Berufsleute. Ich gebe gern mein Wissen weiter und lerne gleichzeitig auch von ihnen – sie bringen frische Ideen, neue Perspektiven und oft Humor mit.
Mit welchen Herausforderungen bist du in dieser Funktion konfrontiert?
Eine der grössten Herausforderungen ist, auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten und Lernstile einzugehen. Manche Lernende brauchen mehr Struktur, andere arbeiten lieber selbstständig. Es braucht Geduld, um das richtige Gleichgewicht zwischen Fördern und Fordern zu finden. Da die Auszubildenden jeweils nur sechs Monate bei uns im Bildungszentrum Blaulicht sind, muss ich mich schnell auf neue Persönlichkeiten einstellen.
Welche Anekdote kannst du aus deinem Führungsalltag erzählen?
Ein Lernender hatte mehrere parallele Aufgaben zu erledigen und verlor den Überblick. Also priorisierten wir gemeinsam, erstellten einen Plan und arbeiteten die Aufgaben Schritt für Schritt ab. Am Ende hat er nicht nur alles geschafft, sondern auch gelernt, seine Arbeit besser zu strukturieren. Für mich bedeutet Führung auch, Ruhe zu bewahren und konkrete Unterstützung anzubieten.