Warum haben Sie speziell dieses Werk ausgewählt?
Grit Podien: «Lithoblume 1» hat mich sofort erwischt. Es ist ein Bild, das sich nicht aufdrängt, aber trotzdem Raum einnimmt. Die Mischung aus Ruhe und Präsenz passt für mich ideal in ein Büro, in dem täglich viele unterschiedliche Energien zusammenkommen.
Was für Kunst haben Sie sich ursprünglich gewünscht, ausleihen zu können, und warum?
Mir schwebte ein japanisches Kirschblütenmotiv vor. Ich bin ein Fan des japanischen Handwerks und der japanischen Kunst und ich wollte etwas, das Leichtigkeit und Naturverbundenheit ins Büro bringt. Diese Vorstellung konnte ich auch im Werk von Vera Rothamel finden.
Was bedeutet Ihnen das ausgewählte Werk in Ihrem Arbeitsalltag?
Es ist für mich eine Art visuelle Tiefenatmung und ich habe einfach Freude, wenn ich es anschaue.
Welche Art von Kunst können Sie sich keinesfalls in Ihrem Büro respektive Arbeitsumfeld vorstellen?
Alles, was bewusst provokativ oder aggressiv ist. Es gibt Räume, in denen Konfrontation künstlerisch wertvoll ist, aber mein Büro sollte ein Ort sein, an dem Menschen sich eher erfreuen als erschrecken.
Wie beeinflusst das ausgewählte Werk das Arbeitsklima?
Ich habe das Gefühl, die «Lithoblume 1» schafft eine schöne Atmosphäre, die sich unaufgeregt positiv auf die Stimmung überträgt.
Künstlerin: Vera Rothamel (*1957)
Werk: «Lithoblume 1», 2009, Farblithografie auf BFK Rives Papier, Edition 15/25, Blatt: 70 x 100 cm, Rahmen: 79,5 x 109 x 3,5 cm.
Das Werk befindet sich seit 2023 in der Kunstsammlung der Stadt Zürich.
Foto: Daniel Kunz