Qëndresa, wie bist du zur Pflege gekommen?
Unter meinen Geschwistern bin ich eine von fünf – dazu die Älteste. In mir steckte schon immer eine grosse Hilfsbereitschaft. Als ich nebst einer KV-Schnupperlehre auch den Beruf der Fachperson Gesundheit kennenlernen konnte, spürte ich etwas. Ich spürte, wie ich meine Hilfsbereitschaft dort zeigen und ausleben konnte. Und jetzt, rund neun Jahre später, fühle ich noch immer so.
Was begeistert dich nach wie vor an der Pflege?
Der Kontakt zu unseren Bewohnenden gibt mir viel. Auch die kurzen Gespräche zwischendurch. Ich mag es zu hören, was sie alles erlebt haben. In meinem Beruf merke ich, dass meine Hilfe angenommen wird und man mich wertschätzt. Das gilt übrigens nicht nur im Umgang mit den Bewohnenden, sondern auch mit den Kolleg*innen, mit Vorgesetzten.
Was schätzt du an deiner Arbeitsstelle?
Das Gesundheitszentrum Bombach ist wie eine Familie geworden für mich. Beruflich bin ich quasi hier aufgewachsen. Nach Abschluss meiner Lehre standen mir alle Türen offen. Man sah meine Stärken, förderte und forderte mich. Die Fülle an Möglichkeiten für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung innerhalb der Gesundheitszentren für das Alter ist gross. Da ist das Netzwerk von gut 40 Standorten mit verschiedenen Spezialisierungen oder das eigene Schulungszentrum Gesundheit, um nur zwei Faktoren zu nennen.
Was machst du heute beruflich?
Heute bin ich diplomierte Pflegefachfrau und arbeite hauptberuflich als Berufsbildungsverantwortliche. Streckenweise war der Weg hierhin auch mal happig, aber ich hatte mein Ziel vor Augen und Menschen um mich herum, die mich unterstützten.