Im Strassenverkehr ist Tramvortritt keine Option, sondern Pflicht. Wer beim Abbiegen oder Spurwechsel die Schienen quert, muss unbedingt auf ein nahendes Tram achten. Ein Blick in den Rückspiegel reicht dabei nicht aus. Ein Schulterblick nach links und rechts ist unerlässlich.
Trams fahren auf festen Schienen und können nicht ausweichen. Der Bremsweg eines Trams ist viel länger als der eines Autos oder Velos. Deshalb ist es entscheidend, dass Velofahrer*innen, Fussgänger*innen und Autolenker*innen dem Tram konsequent Vorrang gewähren und sich bewusst verhalten.
Mit der Kampagne «Street Smart Zürich» setzen wir gemeinsam ein Zeichen für mehr Sicherheit: Respektiere den Tramvortritt – für ein verträgliches, sicheres Miteinander im Zürcher Strassenraum.
Egal, ob du mit dem Velo, dem Auto oder zu Fuss unterwegs bist: Trams haben grundsätzlich Vortritt – immer. Auch auf dem Fussgängerstreifen.
Ein kurzer Blick über die Schulter kann Leben retten, besonders beim Abbiegen oder Spurwechsel über die Schienen. Trams kommen oft aus unerwarteter Richtung.
Unterschätze nie das Tempo oder den Bremsweg eines Trams. Ein paar Sekunden Geduld schützen dich und andere.
Wer abgelenkt ist, sieht das Tram oft zu spät. Bleib aufmerksam – besonders an Haltestellen und Kreuzungen.
Ein Tram fährt auf Schienen und kann nicht wie ein Auto plötzlich ausweichen. Rücksicht ist Pflicht, nicht Kür.
Tram-Stoppunfälle sind nach wie vor ein Thema. Im Jahr 2025 wurden bei den VBZ 687 Unfälle mit Verletzungen registriert. Bei der Hälfte davon handelte es sich um Stoppunfälle – also um Unfälle, die sich ereignen, weil das Fahrpersonal wegen anderer Verkehrsteilnehmender einen Notstopp einleiten muss.
Verkehrstote in Zürich 2025 – Zwei von fünf Verkehrstoten starben bei Tramunfällen.