In der Stadt Zürich stammen 70 Prozent des Trinkwassers aus dem See sowie je 15 Prozent aus Grund- und Quellwasservorkommen.
Das Seewasserwerk Lengg wurde 1960 mit einer Leistung von 80 000 Kubikmeter pro Tag und zwei Aufbereitungsstufen erstellt. 1971 – 1975 folgte die zweite Bauetappe mit einer Verdreifachung der Leistung auf 250 000 Kubikmeter pro Tag und der Ausdehnung der Aufbereitungsverfahren auf sieben Stufen, inklusive Enddesinfektion (Chlorbeigabe als Netzschutz). Die Aufbereitungs- und die Steuerungstechnik werden stets dem neusten Stand angepasst. Im Zeitraum 2009 – 2017 fanden diverse Umbauten und Optimierungen statt.
Das Seewasserwerk wird von der Steuerzentrale im Zonenpumpwerk Hardhof gesteuert und überwacht.